Der frubiase® SPORT blog

18. Mai 2012
von Andre B.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die heiße Phase der Vorbereitung ist endlich abgeschlossen. Jetzt warten wir alle ungeduldig darauf, dass wir endlich den Marathon laufen können. Die Vorbereitung war echt spitze, so dass wir alle den Lauf jetzt auch schaffen werden. Als Vorbereitung hatten wir zum Schluss einen 30 Km- Lauf, den wir alle geschafft haben und ganz wichtig: Wir konnten danach noch ziemlich kaputt lächeln. Es tat gut, den Lauf zu bewältigen, denn das war für uns ein großes Ergebnis von harter und langer Vorbereitung.

Einen zweiten Laktattest haben wir auch gemacht. Mit den ganzen gesammelten Daten setzten wir uns mit den Sportbeamten zusammen und erörtern unser Tempo beim Marathon, denn fast alle haben noch keinen Marathon gelaufen und die Gefahr des „ überpacen“ ist schon gegeben. Ein Abschlusstraining mit Thomas Ahrend hatten wir auch. Es wurde noch einmal Lauftechnik geübt und Atemtechnik studiert. Er hat uns viel Mut zugesprochen und gesagt, dass wir jetzt schon stolz auf uns sein können. Das tat natürlich gut auf unseren „geschundenen“ Muskel.

Diese Woche hatten wir dann noch ein paar ganz kurze Läufe. In Gedanken sind wir alle schon beim Marathon, denn eine Spannung ist schon da. Zahlreiche interne Wetten sind abgeschlossen, wer als erstes ins Ziel kommt. Bei allen anderen Inhaftierten ist das Hauptthema ebenfalls der Marathon am Sonntag.

Also werden wir noch ein paar unruhige Nächte bis zum Lauf haben und können es nicht mehr erwarten bis es endlich losgeht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Andrè

15. Mai 2012
von Thomas Ehmke

Heiß – lang – schön – Hexenstieg Ultralauf

Eigentlich müsste es heißen:  Sehr heiß – sehr lang (Zeit)sehr schön (einfach alles, Trail  Orga, Wochenende). Was für ein Wochenende: Der Hexenstieg, hat vermutlich jeder gelesen, ist mittlerweile ist ein Premium Wanderweg der von Osterode nach Thale führt. Er verläuft von West nach Ost durch den Harz, wahlweise mit Brockenüberschreitung (1142m) oder ohne. Die Idee einen Ultralauf auf dem Hexenstieg durchzuführen, hatte Michael Frenz; Nonstop von Osterode nach Thale und direkt auf der Südroute zurück nach Osterode; 200 Kilometer mit 4400 Höhenmetern und einem Zeitlimit von 48 Stunden. Seinen Ruf (Einladung) folgten dann doch 28 Läufer und Läuferinnen in das schöne Osterode im Harz. Das Hotel Harzer Hof wurde mal kurz komplett für diesen Lauf bebucht und Stephan Zirbus und seine Crew kümmerten sich um alles was das Läuferherz begehrt. Ich bin mit Inge am Freitagnachmittag angereist und wir bekamen gleich ein tolles Zimmer für uns allein unter dem Dach. Inge ist kurz entschlossen zur Helfercrew mitgebucht worden und hatte so die Möglichkeit mich und andere bei einem solchen Lauf zu erleben. Dass das Ganze für die Helfer ebenso wenig Schlaf wie für die Läufer bedeutet weiß sie jetzt auch. Helfer müssen ja bekanntlich ähnlich belastbar sein wie Läufer.

Die Teilnehmer Schar las sich wie das „Who is who“ der Ultratrail Läufer. Ebenso gespannt waren wir alle, wer wohl nach wie vielen Stunden ins Ziel kommen würde. Klar war schon früh, dass es wohl Rene Strosny sein würde. Er ist amtierender deutscher Meister über 24 Stunden und Gewinner des Deutschland Laufs. Wer es danach werden würde, darüber wurde dann noch spekuliert. Mein Plan war das Ziel zu erreichen und schön wäre, wenn es unter 40 Stunden ist. Also bei der Pastaparty viel Essen und beim Vorstellen der Strecke gut zuhören. Mein GPS und die Karte, sowie der Spaß an tollen Trails erledigen den Rest. So war der Plan.

Am Start nachts um 0.00 Uhr am Samstagmorgen regnet es leicht. Wir werden verabschiedet von so einigen Zuschauern und los geht es noch in der Gruppe durch die Stadt bis zum Anfang des Hexenstieges. Alle machen Späße! Bis zur ersten Rampe raus aus Osterode. Dann geht es los: Wir laufen wellig ständig bergauf. Mir kommt die Strecke bekannt vor, der Eulenburgtrail bildet Teilbereiche der Strecke. Dann merke ich, das an dritter Stelle laufen keine gute Idee ist, bei einer Streckenlänge von 200 Kilometer. Also nehme ich einen Gang raus und lasse mich etwas zurückfallen. Irgendwann an irgendeinem Dammgraben tief im Wald in Richtung Torfhaus …. beginnen Magen und Darm Problem zu machen. So dass ich ständig in die Büsche muss. Das Tempo der Mitläufer ist für mich nicht mehr zu halten. Ich muss selbst am Dammgraben, der nicht steil ist, gehen. Meine Beine werden schwer und auf eigentlich schönen Trailpassagen, wie dem Magdeburger Weg, muss ich mich sogar mehrfach setzen weil ich nicht mehr die Beine hoch bekomme.

Ich bin sehr froh, schließlich am Torfhaus bei Stephan zu sein und mich bei seinem VP verpflegen zu können. Mein Körper ist total geschlaucht vom Durchfall. Ich werde auf dem Weg zum Brocken rauf dann noch von so einigen Läufern überholt. Die Läufer, die mir vom Brocken entgegenkommen, machen sich Sorgen und fragen, was den los sei. Ich sage, dass es nicht geht und dass ich langsam machen muss. Nach dem obligatorischen Foto am Brockenstein trinke ich beim Brockenwirt einen Kamillentee. Zugegeben, so verzweifelt war ich wohl noch nie bei einem Ultra. Ich bin damit auf dem vorletzten Platz. Das sollte während des Rennens aber noch häufiger passieren.

 
Michael, der dort oben den VP macht, sieht mich sorgenvoll an. Ich rufe noch kurz Inge an und sage ihr, dass ich später als erwartet in Könighütte sein werde. Dann laufe ich los und lasse mich ins Tal rollen. Nach etwa drei Kilometern fühle ich mich das erste Mal wieder besser und es rollt so schön, dass ich die ersten Läufer wieder einhole. Ich mache ein Foto am Trudenstein und überquere die Strecke der Harzquerung kurz vor Königshütte. Da treffe ich Jürgen Baumann, der nach Könighütte humpelt, da er umgeknickt ist. Eine Stunde früher als erwartet, treffe ich so gegen 10 Uhr dann am großen VP in Königshütte ein und werde von meiner Inge umsorgt. Sie hat sich natürlich noch mehr als alle anderen Sorgen um mich gemacht. Aber es wird langsam wieder besser. Ich wechsele jetzt auf kurze, leichte Kleidung und meine bequem ausgelatschten S-Lab 4.

Frisch gestärkt geht es dann, natürlich wieder als Vorletzter,  auf den nächsten Streckenteil …. Ziel diesmal Thale, die Halbzeit!

 

….. Teil II folgt.

10. Mai 2012
von Kathrin Schramm

Einmal rund um Deutschland

Mein Name ist Kati Schramm, ich bin als Freizeitläuferin auf Strecken zwischen 10 und 100 Kilometern unterwegs. Zwischen Straße und Gelände möchte ich mich dabei nicht entscheiden müssen. Hier im Blog berichte ich von bekannten und weniger bekannten Läufen, die mir gut gefallen. Heute erfahrt Ihr mehr über ein ganz besonders Laufprojekt: Die Deutschlandumrundung von Gerhard Albert und Heinz Jäckel, die als Spendenlauf gleich mehreren guten Zwecken dient. Die Ultraläufer Gerhard Albert  und Heinz Jäckel sind seit 1. April und noch bis zum 17.6. unterwegs auf ihrer Deutschlandumrundung. Dabei wird Deutschland von Westen aus gegen den Uhrzeigersinn einmal an der Grenze entlang umlaufen. In 74 Tagesetappen lege sie  knapp 4.300 Kilometer zurück, zu Fuß, laufend, ohne Ruhetag. Für jeden Hobbyläufer und auch für die meisten leistungsorientierten Läufer eine nur schwer vorstellbare Leistung.

Letzte Woche konnte ich Gerhard und Heinz auf ihrer Etappe von Gottmadingen nach Friedrichshafen auf dem Teilstück Rielasingen – Konstanz 35 km lang begleiten. Beiden geht es sehr gut, und man merkt ihnen die Belastung der letzten 14 Tage nicht an. Sie sind zuversichtlich, dass sie ihren Zeitplan einhalten können. Die Deutschlandumrundung ist für die beiden Läufer aber nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern dient als Spendenlauf gleich mehreren guten Zwecken:

Gerhard sammelt Spenden für Kinder, die an der unheilbaren Krankheit Fanconi Anämie leiden. Die Fanconi Anämie ist eine genetisch bedingte degenerative Erkrankung des Rückenmarks. Im fortgeschrittenen Stadium kann das Rückenmark kein Blut mehr ausbilden. Sehr häufig treten infolge der Anämie auch Krebstumore auf. Heinz unterstützt mit den gesammelten Spenden den Kinderschutzbund Deutschland und möchte außerdem eine Delphin-Therapie für zwei kleine Mädchen ermöglichen, die am Down-Syndrom leiden.

Läufer aus der jeweiligen Region sind jederzeit herzlich willkommen, einzelne Etappen oder Teilstücke mitzulaufen und die Läufer mit einer Spende zu unterstützen. Die Laufgeschwindigkeit ist moderat und auch für weniger geübte Läufer noch gut mitzuhalten. Wenn Ihr in der Nähe der Grenze wohnt, so kann ich Euch nur empfehlen, Gerhard und Heinz ein Stück zu begleiten. Wir hatten gestern jede Menge Spaß und es ist wirklich spannend, einen solchen Lauf einmal hautnah zu erleben und ihn nicht nur in den Medien zu verfolgen.

Weitere Informationen:

Gerhard Albert: www.gerhard-ultra.de

Heinz Jäckel: www.funrunner-hennef.de

zur Laufstrecke und den einzelnen Etappen: www.funrunner-hennef.de/42.html

 

8. Mai 2012
von Thomas Ehmke

JUNUT 2012 – Teil 2

Ich bin also stehen (oder eher sitzen) geblieben, zusammen mit Torsten im Boot bei der Überfahrt. So im Nachhinein hätten wir dem Fährmann mal eine Münze geben sollen für die Überfahrt. :-) Nach der Überfahrt steigen wir zitternd vor Kälte wieder aus dem Boot. Wir sind uns beide sehr schnell einig: Wir müssen laufen, um wieder warm zu werden. Ich laufe mit meinen Hokas an und habe das Gefühl ich würde fliegen. Ein irres Gefühl nach so „harten“ Trailschuhen . Meine Geschwindigkeit erhöht sich merklich. Das merke ich auch an den Atemgeräuschen von Torsten. Ich versuche langsamer zu laufen. Nach  etwa 2-3 Kilometern kommt sowieso wieder der erste Aufstieg in den Wald. Also schlendern wir mal wieder den Berg hinauf und merken immer wieder wie viel in den Wäldern um uns herum so los ist. Dann wieder ein paar richtig tolle Trails.

Ein Aussichtspunkt wird auf dem Track angezeigt, wir beschließen aber ihn wegzulassen. Wir sehen in der Dunkelheit eh nichts. Dann laufen wir in den Ort, mit der netten Bäckerei vom letzten Jahr. Dort treffen wir mal wieder auf einen Teilnehmer, der Hilfe bei der Wegfindung benötigt. Wir bleiben ab jetzt dann zusammen bis kurz vor Pielenhofen. Dort werden die Trails dann mal wieder richtig steil und die Müdigkeit bei Torsten und mir ist sehr groß. Also etwas langsamer damit man nicht auf die Nase fällt. Bei mir macht sich das erste Mal die Fußsohlen Sehnenplatte bemerkbar, aber was tut nach 17 Stunden auf den Beinen nicht irgendwann mal weh. Torsten hat auch seine Problemchen. Aber wir kommen guten Mutes im Kloster Pielenhofen an. Das war letztes Jahr schon sehr schön dort und so ist es auch in diesem Jahr. Ein Team aus Helfern steht uns sofort zur Seite. Sogar der Wirt erinnert sich noch an mich. Ist das gut oder schlecht, überlege ich jetzt noch. Von mir wird ein Foto geschossen, wie ich mit dem Kopf auf dem Tisch liege. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich das gemacht habe. Meinen Füßen zuliebe laufe ich während der Pause nur in Socken rum. Ich merke meine Sehne sehr deutlich. Da ich noch ein bisschen mehr Pause, lasse ich Torsten ziehen. Wir verabreden, dass ich ihn eh wieder einhole. Leider sollte das später nicht der Fall sein.

Nachdem ich mich wieder angezogen habe und alles Gepäck aufgefüllt habe, geht es weiter. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Das einzige, was mir Sorgen macht, ist mein rechter Fuß. Ich kann nur schwer anlaufen. So komme ich die nächsten Berge nur noch sehr langsam mit zunehmenden Schmerzen hinauf. Auf geraden Strecken kann ich wenn ich den Fuß anders aufsetze noch laufen. Bergab geht super, ich laufe ja Vorfuß, aber es gibt nicht viel Bergab. Schließlich setze ich mich gegenüber dem Ort Duggendorf auf eine Bank und überlege, was ich machen soll. Schuh aus und Socken runter von der Fußsohle verringert den Schmerz nur unmerklich.

Meine Überlegungen:
Der nächste Wechselschuh  ist von hier aus 30 Kilometer entfernt. Bei dem Tempo ca. 6 Stunden. Wenn ich ihn erreiche brauche ich ihn vermutlich nicht mehr weil der Fuß dann im Eimer ist. So schaffe ich keine 120 Kilometer mehr. Der nächste Wettkampf (Hexenstieg-Ultra) ist in zwei Wochen und darauf irgendwie auch alle zwei Wochen ein Ultra. Ich war auch schon letztes Jahr hier und bin einmal rum (um den Jurasteig).Vernünftig sein und aufhören oder weiter? Dann kommen drei Teilnehmer, wir beraten uns. Jeder kennt solche Probleme. Ich berichte von meinen Überlegungen und kann mich kaum entscheiden. Als die Drei weiter wieder aufbrechen,  schau ich mich noch mal um: Unter mir ein Dorf und gegenüber ein Dorf mit einer Brücke über den Fluss. Ein guter Punkt um auch abgeholt werden zu können.

Dann treffe ich den Entschluss: ABBRUCH! Mein erster DNF in diesem Jahr. Ich rufe meine Freundin und meine Eltern an. Danach melde ich mich bei Margot, um es offiziell zu machen. Ich überlege mit Margot zusammen, wie ich am besten von hier wegkomme. Nach meiner Schätzung dürfte ich nur knappe 5 km mit dem Auto von Pielenhofen dem letzten VP entfernt sein. Also ruft erst Margot dort die Helfer an, dann ich und wir verabreden einen Treffpunkt am Fluss zur Evakuierung. Knappe 20 Minuten später werde ich abgeholt und zurück nach Pielenhofen gefahren. Dort sitzen noch zwei Teilnehmer, die abgebrochen haben. Wir bemitleiden und noch ein bisschen gegenseitig und lassen uns ein Taxi bestellen. :-) Das Taxi kommt extra für uns aus Regensburg. Denn ein Taxiunternehmen in der Gegend gibt es nicht. Das macht einen  Preisvorschlag von 80€. Okay, eine andere Möglichkeit gibt es in der Gegend nicht,  außer Laufen oder vielleicht mit einem Schlauchboot nach Hause schippern.

Das Taxi kommt und sammelt uns drei, vermutlich furchtbar riechende, Gestalten ein. Der Taxifahrer will dann 105€, aber was sollen wir machen. Es geht ja nicht anders. Nach 30 Minuten Schlaf im Taxi sind wir zurück in Dietfurth. Margot nimmt uns in der Turnhalle in Empfang und kümmert sich um uns. Wir sind nicht alleine. Zu dem Zeitpunkt sind einige andere bereits ausgestiegen und sitzen dort; teilweise sogar schon geduscht und umgezogen. Es macht die Runde, dass gerade sehr viele Teilnehmer aufhören. Ich beschließe zum Gasthaus zu humpeln, um endlich zu duschen und zu schlafen. Dort angekommen bekomme ich sofort ein Bett und ich kann raus aus meinen Sachen und nach dem Duschen falle ich in einen tiefen Schlaf. Nach zwei Stunden, schleppe ich mich zurück zur Turnhalle. Dort sind jetzt weitere Teilnehmer eingetroffen. Wir fachsimpeln, wie viele und wann wohl die ersten im Ziel ankommen. Die Zeit des Wartens ist angebrochen. Ich telefoniere noch viel mit meiner Familie und mit Inge. Zu Hause werden schon Pläne geschmiedet, mich abzuholen. Das kann ich aber noch abwenden, bin ja nicht um die Ecke und es ist ja auch nicht so, dass ich ausgeflogen werden muss. :-)

Am Abend ist dann auch Tom da, er hatte auch abbrechen müssen. So essen wir zusammen beim Stirzer Nudeln und legen uns schlafen. Morgens kann ich dann auf Facebook dank der Posts von Michael Frenz, nicht nur seiner Strecke zusehen, sondern auch seinem körperlichen Verfall :-) Der erste Teilnehmer läuft nach 39 Stunden und 57 Minuten ein. Jin Cao aus Norwegen, eine Leistung, die denke ich die nächsten Jahre wohl kaum zu schlagen ist. Stunden später kommen dann im Abstand von mehreren Stunden die anderen Läufer. Michael Frenz ist nach 44 Stunden da und Gerhard Börner außerhalb der Wertung nach 47 Stunden. Genau pünktlich um die Siegerehrung vorzunehmen (sogar noch mit Laufschuhen an den Füßen).

Hinterher gibt es noch Abendbrot und dann geht es gut gesättigt aufs Zimmer. Ich kümmere mich noch ein bisschen um Michael, der natürlich sehr angeschlagen ist nach der langen Zeit, die er unterwegs war. Im Laufe des Abends kommt dann auch Peter an. Der war ja am Freitag um 9 Uhr schon gestartet und ist gewandert. Er ist ziemlich genau 18 Stunden nach Michael angekommen. Das macht ungefähr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 0,3 km/h. Am nächsten Morgen geht es dann wieder zurück. Michael und ich fahren zusammen bis nach Hildesheim.

Was für ein Wochenende…. mal wieder am Jurasteig! Ein absolutes Erlebnis. Ein sehr schöner Ultra-Trail, mit einer tollen Orga und super netten Teilnehmer.

…. und noch mal zum Schluss ohne euch Helfer könnten wir so was nicht machen….

Also noch mal ein großes DANKE!

 

7. Mai 2012
von frubiaseSPORT

Laufend etwas bewegen – die Spendenaktion

An dieser Stelle möchten wir Euch auf eine außergewöhnliche Spendenaktion eines Ultraläufers aufmerksam machen. Steffen Kohler startet am 26. Mai bei der TorTourDeRuhr, Deutschlands längstem Nonstoplauf und verkauft dabei jeden der 230 Laufkilometer für einen guten Zweck. Der Erlös kommt  der Obdachloseninitiative “Platte” zugute.

Nachdem 2010/ 2011 dank der Hilfe von zahlreichen Spendern, ein neues Auto für die Initiative  gekauft werden konnte, muss dieses nun unterhalten werden. Steuern, Versicherung, Wartung, Instandhaltung und vor allem Sprit kosten viel Geld, Geld, was der Platte leider nicht zur Verfügung steht.
Aus diesem Grund gibt es auch in diesem Jahr wieder eine außergewöhnliche Aktion, nämlich die Teilnahme an der TorTourDeRuhr , Deutschlands längstem Nonstoplauf über 230 Km, entlang der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung. Das sind 5 1/2 Marathons NONSTOP in weniger als 38 Stunden – alles für einen guten Zweck! Eine Distanz, die Kohler noch niemals zuvor auch nur annähernd bewältigt hat.

Wie kann gespendet werden? Ganz einfach: Ihr kauft Kilometer!
Jeder Kilometer kostet 10 Cent mal mit sich selbst multipliziert. Der erste Kilometer kostet also 10 Cent und der 230. Kilometer entsprechend 23 €. Selbstverständlich kann jeder gerne mehrere Kilometer auf einmal kaufen, oder für einen bestimmten Kilometer mehr als 10 Cent bezahlen.
Ein Beispiel: Ihr kauft Kilometer 1 – 10, was also 10 Cent für den ersten, 20 Cent für den 2. usw., in der Summe also 5,50 € kosten würde.
Oder: Ihr kauft Kilometer 229 und 230, was dann 22,90 € + 23 €, also insgesamt 45,90 € kosten würde.

Gezahlt werden natürlich nur die wirklich erlaufenen Kilometer, das heißt: Wenn Stefen Kohler nach 190 Km abbricht, muss auch nur bis Kilometer 190 gezahlt werden. Das motiviert ihn natürlich zusätzlich nicht aufzugeben, sind doch die letzten somit auch die wertvollsten Kilometer.

Weitere Infos unter dem unten stehenden Link!

www.platte.runningfreaks.de
https://www.facebook.com/pages/Laufend-etwas-bewegen/107101959314439

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