Der frubiase® SPORT blog

28. Juli 2010
von Thomas Ehmke

Das waren die letzten Hitzläufe als Vorbereitung

So, ich melde mich auch mal wieder. Nachdem der letzte lange Lauf bei ca. 38°C meinem Körper doch sehr zugesetzt hat und ich merken musste, dass ich nach meinen letzten Läufen zu wenig Regenerationszeit hatte, stand erstmal pausieren mit viel Eisessen auf dem Programm. Und, ich muss sagen, dass es auch großen Spaß gemacht hat. Manchmal sollte ich mir einfach mehr Zeit nehmen für solche Auszeiten.
Danach ging das Training aber langsam wieder an, denn Ende dieses Monats – also schon kommendes Wochenende – geht’s dann zum STUNT100, mein dritter 100 Meiler dieses Jahr. Ich gehe zum dritten Mal dort an den Start und ich freue mich schon sehr darauf wieder bei Hansi und seinem tollen Team zu starten.
Genau aus dem Grund war ich letztes Wochenende dann mal wieder auf einem meiner Lieblingstrails auf dem Galgenberg hier um die Ecke.

Die Strecke hatte 25km mit knapp über 1200 Hm bei 32°C – war nicht so richtig witzig, aber wer kann schon fast drei Stunden durchgehend lachen ;-) Naja, es war ein guter Test und mein Körper hat auch gut mitgespielt. Die Wettervorhersagen lassen nämlich für das Stunt100 Wochenende hohe Temperaturen erahnen. Deswegen ist es doch sehr angenehm schon vorher zu wissen wie der Körper bei solchen Temperaturen reagiert.

Ach ja, hier kommt noch ein Bild von Peter Jansen und mir nach 105km beim RUN2KILL. Es ist gut zu erkennen, dass man auch nach so vielen Kilometern noch Spaß haben kann.

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23. Juli 2010
von run4miles

Triathlon Forchheim

Letzten Sonntag war ich beim 5. Rheinstettener (Forchheim) Triathlon am Start. Der Triathlon war auf nur 40 Starter begrenzt. Die Strecken, die zu bewältigen waren, sahen wie folgt aus: Schwimmen 300m (Schwimmbad), dann 14 km auf dem Rad und 4 km Laufen. Mein Ziel sollte es sein, unter 48 Minuten ins Ziel zu kommen. Ich fuhr also um 09:30 Uhr zur Wettkampfbesprechung. Hier wurden grundlegende Sachen zur Sicherheit erklärt, da die Rad- und Laufstrecke nicht abgesperrt worden sind und man höllisch auf die Passanten, Spaziergänger oder Walker aufpassen musste. Danach erfolgte die Startnummernausgabe und ich wurde immer nervöser.

300m Schwimmen

Wie gesagt – geschwommen wurde im Hallenbad. Fünf Bahnen waren hierfür gesperrt. Das Schwimmbad hatte eine Länge von 25m, das machte also zwölf Bahnen für jeden. Auf jeder Bahn mussten acht Teilnehmer (verdammt eng) schwimmen. Ich hatte das Glück, dass ich mir mit fünf Frauen und zwei Männern die Bahn teilte. Ich schwamm mich also drei Bahnen ein und wartet bis es endlich los ging.

10 . . . 9 . . . 8 . . . .7. . . .6 . . . 5 . . . .4 ..  . . AHHHH Shit Bademütze und Brille aufsetzen . . .3 . . . 2. . . . . 1 . . .. .  BÄÄÄÄÄM

Die ersten zwei Bahnen schwamm ich relativ zügig, um den Schlägereien zu entgehen. Bereits nach der vierten Bahn überrundete ich meine Bahn-Mitstreiter und musste schauen, wie ich schnellstmöglich vorbei kam. Nach elf Bahnen ‚unterhielt’ ich mich noch kurz mit der Frau, die für mich die Bahnen zählte (10 Sekunden), ob es wirklich schon die letzte Bahn sei. Danach sprintete ich die letzte Bahn und sprang aus dem Wasser. Ich war tatsächlich First out of Water – Juhuuu! Es verging eine ganze Weile bis der Zweite aus dem Wasser kam.

14 Kilometer auf dem Rad durch den Wald

Als ich auf’s Rad sprang, kam der zweite Schwimmer (Vorjahressieger: Ironman Bestzeit von 09:56 Stunden) zum Wechsel. Ich fuhr die ersten 500m bewusst mit einer hohen Trittfrequenz, um das Blut in die Beine zu bekommen. Die Strecke führte komplett in den anliegenden Wald. Etwas 30% der Radstrecke war in einem katastrophalen Zustand. Auf den Teilstücken, die voll mit Schlaglöchern waren, fuhr ich besonders langsam, um mein Rad nicht zu beschädigen, denn das ist mir wichtiger als eine gute Radzeit :-) So kam es dann auch, dass mich bei Kilometer 8 der Vorjahressieger überholte. Ich hätte vom Tempo dranbleiben können, aber ich habe ihn ziehen lassen. Bereist jetzt war mir klar, dass ich ihn nicht mehr schlagen konnte, da er die 4km im letzten Jahr in 14 Minuten gelaufen ist. Bei Kilometer 10 kamen dann noch zwei andere Teilnehmer an mir vorbei. Aber ab dort begann dann das Teilstück mit gutem Asphalt. Ich konnte voll drücken und überholte die zwei wieder und zog davon. Der Führende konnte seinen Abstand auch nicht weiter ausbauen, da ich verdammt schnell unterwegs war. Kurz vor dem Wechsel, war auf einmal wieder der vor mir, den ich kurz zuvor überholt hatte. Wie kann das sein? Richtig, er kürzte die Strecke ab, indem er eine Abfahrt zu früh abgebogen ist. (Ob er es absichtlich gemacht hatte, lasse ich mal dahin gestellt) So fuhren wir als 3er Gruppe in die zweite Wechselzone ein.

4 Kilometer Laufen durch den Wald

Ich war relativ schnell beim Wechsel. Die ersten 100m lief ich allerdings wie auf Eiern. Aber dann bekam ich aber meinen Rhythmus und konnte das Tempo anziehen. Bereits während dem Wechsel wurde ich von zwei Läufern überholt. Der eine hatte ein verdammt hartes Tempo drauf. Den anderen hielt ich mir immer in Sichtweite (200m) bei Kilometer 3 überholte mich dann der Sieger der Winterlaufserie. Ich hielt meinen 5. Gesamtplatz bis ins Ziel.

Das Fazit

Ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Ich wollte unter 48min. bleiben. Dies habe ich mit 46:40 auch geschafft. Die Einzel-Zeiten vom Schwimmen, Rad und Laufen lassen mich zuversichtlich stimmen. Es war zwar nur ein kleiner Wettkampf, aber das zeigt mir, dass ich auch schnell kann, hehe :-) Als nächster Wettkampf steht dann der Ironman 70.3 in Wiesbaden an. Dort will ich auf jeden Fall unter sechs Stunden finishen. Die Radstrecke wird ziemlich hart, aber ich habe auf dem Rad ziemlich gute Beine :-) Mein Hauptziel dieses Jahr: Ironman Hawaii rückt immer näher und meine Form steigt auch stetig. Ich freue mich schon auf den 9.10.2010 :-)

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16. Juli 2010
von Hauke König

Westweg – in 59 Stunden durch den Schwarzwald

Ich hab’s gemacht. 248 Kilometer, weit mehr als 7000 positive Höhenmeter. Ein schöner Lauf, ein harter Lauf, ein schrecklicher Lauf, ein wunderbarer Lauf. Manchmal gibt es halt alles auf einmal. Bald kommt mein ausführlicher und bebilderter Bericht.

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9. Juli 2010
von Dr. Karin und Peter Vester

Das war die LBS Triathlonliga (Landesliga) in Erbach

Wir waren am letzten Wochenende mal wieder in Sachen Triathlon unterwegs. Erstmal zu den „Hard-Facts“: Die Distanzen bei der LBS Triathlonliga in Erbach bei Ulm waren 1500 m Schwimmen im See, 42 km Radfahren – Windschattenfahren war erlaubt – und 10 km Laufen entlang der Donau. Wir Mädels vom TF Feuerbach konnten leider nicht in Bestbesetzung an den Start gehen. Dafür waren wir – Kathrin Janzen, Simone Frank und Tina Hochdorfer und ich – aber umso motivierter, uns den fünften Tabellenplatz zu sichern. Und es hat geklappt :) Aber jetzt von Anfang an:

Bei hochsommerlichen Temperaturen und angenehmen Wassertemperaturen fiel um 9:30 Uhr der Startschuss im Strandbad. Mit Neoprenanzügen zu schwimmen war erlaubt. Ich konnte als erste Feuerbacherin und Gesamt-Zehnte aus dem Wasser steigen. So war ich dann in der zweiten Radgruppe mit dabei. Perfekt, und das obwohl ich mich im See auch noch verschwommen hatte. Es konnte nun nur noch besser werden. Für die Zuschauer war es spannend zu sehen, wie wir Athletinnen von der 42 km langen Radstrecke zurückkamen. Das sah dann so auch: Zunächst kam die erste Gruppe mit fünf Frauen in Führung. Kurz darauf folgte die zweite Radgruppe, in der auch ich dabei war. Zu diesem Zeitpunkt war ich auf dem siebten Platz. Über dieses Zwischenergebnis habe ich mich unglaublich gefreut. Wenn´s läuft, dann läuft´s :) Gemeinsam mit der sechsten Läuferin im Feld – Lena Berlinger aus Mengen – bin ich auf die Laufstrecke gegangen. Zusammen haben wir ein schnelles Tempo vorgelegt und trieben so gemeinsam über die Laufstrecke. Am Ende hatte ich die etwas besseren Beine und den besseren Atem und konnte mich über den 5. Gesamtplatz freuen. Wir Mädels vom TF Feuerbach konnten uns am Ende den siebten Platz in der Gruppenwertung sichern.
Und so sieht es damit in der Tabelle aus: Momentan liegen wir mit drei Punkten Vorsprung auf dem fünften Tabellenplatz, vor unserem Konkurrenten Mengen. In vier Wochen erfolgt dann das große Finale am Schluchsee. Unser Ziel ist Platz fünf in der Abschlusstabelle.

Ich werde Euch berichten.
Karin

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2. Juli 2010
von Tobias Sauter

Training total

Training, Training, Training… Das ist es, was im Mittelpunkt steht für unser Marathonteam. Martin Beckmann, Falk Cierpinski und ich wollten dies mit einem Trainingslager in St. Moritz tun. Da wir als Team für die EM in Barcelona nominiert worden sind, fehlte es natürlich keinesfalls an der nötigen Motivation. Die ersten Tage gingen wir das Training intensitätsmäßig etwas langsamer an und steigerten es dann kontinuierlich. Die Bedingungen waren fast so, wie sie wohl in Barcelona sein werden: von bewölkt und 5 Grad, von Regen bis Regen und nicht zu vergessen der Schnee, den wir sicher auch in Barcelona begrüßen dürfen ;) . Die drei Wochen Trainingslager gingen eigentlich schnell vorbei. Und die Tage schienen auch immer kürzer zu werden, je länger das Trainingslager andauerte. Woran das liegt? Ich denke, man wird immer müder und die zu erledigenden Dinge brauchen immer mehr Zeit als im erholten Zustand. Nach zwei Wochen fühlte ich mich wie ein Zeitlupenmensch. Speziell in Hinsicht auf meine Hausarbeiten. Wenn ich das Tempo beibehalte, sehe ich den Bachelor 2030 in meinen Händen ;) .
Jetzt kommt aber erstmal eine etwas ruhigere Woche, um dann mit voller Fahrt in die letzten Wochen bis zur EM zu starten. Für mich steht jetzt im Vordergrund, verletzungsfrei durchzukommen und dann voller positiver Gedanken in Barcelona einen tollen Lauf abzuliefern – einen tollen Lauf aus meiner Sicht! In Deutschland scheinen sich die Temperaturen ja nun optimal zur Vorbereitung auf die Hitzeschlacht in Barcelona zu eignen. Das ist doch wieder ein Vorteil für uns gegenüber, hmmm den Russen zum Beispiel? :) . Ich hoffe, dass auch Ihr alle das tolle Wetter genießen könnt. Wie wäre es mit einem Läufchen und dann einem Deutschlandsieg gegen England? Halt das haben wir ja schon, jetzt ist ja Argentinien an der Reihe. Schöne Sonnentage wünscht Euch Tobi.

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