Der frubiase® SPORT blog

2. Mai 2008
von Andi

Halbmarathon in Wien

Sonntag war der große Tag in Wien. Zwar habe ich schon öfter mal bei einem Laufwettbewerb mitgemacht, aber in der Staffel eben noch nie. Und das war schon etwas Besonderes – schließlich läuft man ja nicht nur für sich alleine, sondern auch für sein Team. Trotzdem stand bei uns der Spaß im Vordergrund. Natürlich will man aber auch ein gutes Ergebnis erzielen :) . Deswegen habe ich das „Schlender“-Tempo, mit dem wir noch am Samstag durch die Innenstadt gezogen sind, am Sonntag auch deutlich erhöht. Ich war der erste Läufer unserer Staffel und musste also vorlegen. Wie immer bei so großen Läufen, ging’s erstmal recht langsam los. Da die meisten Teilnehmer ja zum Marathon angetreten waren, habe ich, mit nur 16 km vor mir, erstmal richtig Tempo machen wollen. Aber das Feld war noch eng zusammen und auch die Strecke war ziemlich eng. Deswegen war das Überholen eher schwer. Aber schon nach einer viertel Stunde war dann doch deutlich mehr Platz. Als ich die anfangs verlorene Zeit aufholen wollte, hab ich wieder mein fehlendes Training gespürt. Die Puste war schnell weg und die Oberschenkel fingen schon nach 10 km an zu schmerzen. Bei einem Wettkampf fällt es mir aber eigentlich immer leicht, mich zu motivieren – und natürlich wollte ich auch mein Team nicht hängen lassen, weshalb ich mich voll aufs Laufen konzentriert und keine Gedanken am meine Erschöpfung verschwendet habe. Mit der musikalischen Unterstützung zahlreicher Bands und dem Applaus unzähliger Schaulustiger, war meine Strecke dann doch fast zu schnell vorbei. Den Wien-Marathon kann ich damit jedem nur empfehlen. Wie gesagt, die Stimmung war echt super – kein Wunder, bei mehr als 30.000 Teilnehmern! Wer weiß, vielleicht geht’s nächstes Jahr ja wieder nach Österreich.

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