5. Dezember 2008
von Andreas Wagner
Andreas Wagner
Hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, dass ich für einen Marathon trainieren werde, dann hätte ich ihn ohne weiteres für bekloppt erklärt.
Vor ein paar Monaten habe ich just for fun mit dem Laufen begonnen. Ein Fortschritt ließ sich recht schnell feststellen und so reifte langsam die Idee, die Sache mit dem Marathon vielleicht wirklich in die Tat umzusetzen.
Ein weiterer Ansporn war, dass ein guter Freund den letzten „Darmstädter Knastmarathon“ bewältigt hat.
Da ich dem letzten Trainingsblock schon Aufmerksamkeit schenkte, und sah, was man für eine Disziplin an den Tag legen muss, um das zu bewältigen, war klar: Ich mach das! Warum sollte ich nicht einmal positive Dinge diszipliniert angehen!?
Dazu kommt auch, dass das Projekt die Festigung gewisser Strukturen beinhaltet, die im normalen Leben nur vorteilhaft sein können.
Ausdauer und Durchhaltevermögen, Kollegialität usw. Das sind Eigenschaften, die es immer wieder zu überprüfen gilt. Gerade im Strafvollzug kommt das Alles meist zu kurz. Zudem ist das Projekt eine willkommene Alternative zu dem tristen Tagesablauf „Hinter Gittern“.
So, und weil es also nur positive Aspekte hat, zieh ich das jetzt durch und werde mit dem Training beginnen. Es läuft erstmal mit drei Laufeinheiten pro Woche an – jeweils eine Stunde plus eine Gymnastikeinheit. Die erste Stunde war noch recht leicht zu bewältigen. Das, was im weiteren Verlauf des Trainings folgen wird, ist viel Qual und Schweiß. Das ist so sicher, wie das „Amen“ in der Kirche.
Andreas Wagner
… to be continued
Hi Andreas, willkommen im Club der Läufer! Angefahrenes Projekt…
Ich werde Eure Berichte und Fortschritte gespannt verfolgen und sage: Durchhalten!
Gruß Ingo
Hallo Andreas,
das hört sich doch prima und vor allem entschlossen an. Es ist schon eine Herausforderung einen Marathon zu Laufen.
Ich drücke Dir die Daumen das alles nach Plan verläuft!
Keep running!
Gruß Gerd
und die Sache immer schön locker sehen
Lutz
Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem Projekt.
Natürlich eine große Herausforderung, wenn man verhältnismäßig schnell auf die 42km zusteuert. Aber du hast scheinbar genügend Motivation und siehst bereits jetzt den positiven Wirkungen entgegen.
Gut so!