Der frubiase® SPORT blog

25. Mai 2009
von run4miles

Triathlon-Premiere

Am Sonntag war unsere Triathlon-Premiere beim Triathlon in Forst. Daniel startete auf der Volksdistanz (0,5km/20km/4km) und ich auf der Kurzdistanz (1km/30km/8km). Die Volksdistanz begann um 9:00 Uhr morgens und der Kurztriathlon um 13:00 Uhr mittags. Hier kommt mein Triathlonbericht.

Ich war morgens schon um 08:45 Uhr in Forst am Veranstaltungsort, da ich Daniel seelischen Beistand leisten wollte. Die Luft war noch ziemlich frisch (13 Grad). Das Wasser hatte zu diesem Zeitpunkt auch nur frische 18 Grad. Nachdem ich erst um 13:00 Uhr startete, hoffte ich, dass die Luft noch wärmer werden würde. Ich hatte ja einen langen Neoprenanzug und daher war mir die Wassertemperatur ziemlich egal.

Nachdem Triathlondebüt vom Daniel begab ich mich zu meinem Auto und richtete meine Sachen. Ich war schon ziemlich erstaunt, wie viel Gepäck so ein Triathlet mitbringen muss (Neopren, Wettkampfanzug, Schwimmbrille, Fahrradschuhe, Laufschuhe, Socken, Handtuch, Tacho, Radhelm, Fahrrad, usw….).

trischwimUm 11:30 Uhr stieg so langsam die Anspannung. Ich konnte nun meine Wechselzone einrichten. Fahrrad in die Vorrichtung gestellt, Radhelm und Brille auf den Lenker, Startnummer über dem Lenker, Handtuch neben das Fahrrad und schließlich noch die Radschuhe und Laufschuhe seitlich daneben gestellt. Hoffentlich passt so alles.

Um 12:45 Uhr machte ich mich in Richtung Schwimmstart. Dort hatten sich schon einige Teilnehmer versammelt und waren dabei sich warm zu schwimmen. Ich quälte mich in meinen Neoprenanzug und flitzte ins Wasser. Ich schwomm mich ca. 200 m warm und bemerkte den doch erstaunlichen zusätzlichen Auftrieb eines Neoprenanzuges. Kurz darauf erklang ein lautes Pfeifen und alle Teilnehmer mussten aus dem Wasser.

Dann ging es los:

3…2…1…Bääääääm

trilaufAlle stürmten ins Wasser, das Wasser kochte regelrecht. Für mich war es unheimlich schwierig die Orientierung zu behalten. Ich schaute öfters nach oben, um die Boje zu orten. Mein Puls schoss ziemlich in die Höhe und ich musste aufpassen, dass ich nicht überdrehte. Rechts und links bekam ich unzählige Tritte und Schläge ab. Ich versuchte aber trotzdem auf Kurs zu bleiben. Nach 20:45 min stieg ich aus dem Wasser und zog den Neoprenanzug bis zur Hüfte, lief Richtung Wechselzone und entledigte mich von meines Neos. Genau an diesem Punkt hatte ich einen wahnsinnig hohen Puls. Ich zog mein Helm, meine Brille und die Schuhe an und lief in Richtung Wechselzonen – Ausgang.

triradDort angelangt stieg ich aufs Rad und die “Benny-Show” konnte starten :) Es galt einen Rundkurz von 3x 10 km zu bewältigen. Der Kurs war ziemlich flach. Es war nur eine Autobahnbrücke zu überqueren und den starken Gegenwind stand zu halten. Nach zirka 5km beruhigte sich mein Puls und ich konnte meine “Stärke” zeigen. Laut meines Fahrradtachos knallte ich auf die 30km einen 35, 7 km/h Schnitt auf den Asphalt. Ich war begeistert. Doch nur nicht so früh freuen, denn nun kam das Laufen.

Ich stellte mein Fahrrad wieder in die Wechselzone, zog meine Laufschuhe an und rannte Richtung Ausgang. Die Laufstrecke war auch wieder eine Rundstrecke von 2x 4km. Die ersten 4km waren die Hölle und ich musste 2x gehen. An diesem Punkt dachte ich, dass ich wohl ein bisschen auf dem Rad überdreht habe. Man kommt einfach nicht in den Laufrhytmus. Nach 4 km lief es sich dann auch schon wieder besser und ich erhöhte die Pace. Nach 36min stürmte ich ins Ziel. Dies macht einen Schnitt von 4:35 min/km, obwohl ich 2x unterwegs gehen musste.

Für meinen ersten Triathlon bin ich eigentlich ziemlich zufrieden. Im Schwimmen habe ich noch einiges zu tun. Ich werde jetzt zukünftig auch mehr im “offenen Gewässer” trainieren gehen, da die Orientierung schon sehr wichtig ist. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich in Wiesbaden 1,9km schwimme, 90km radfahre und 21,1 km laufe, dann muss ich doch noch einiges an Training investieren. Als “Leihe” kann man sich das einfach nicht vorstellen, wie schwer das nach dem Radfahren ist. Aber eins kann ich euch sagen, es ist die Hölle auf Erden :)

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Eine Reaktion zu „Triathlon-Premiere“

  1. Hauke

    Hölle, Hölle, Hölle !
    Respect !

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