26. Juni 2009
von Carsten Alfred Mattejiet
Bald geht’s los
Der Start rückt näher. Am 10. Juli um 15 Uhr werde ich in Ruhpolding zum 100 Meilen Lauf starten.
Der Start zu diesem schweren Bergultralauf muss gut vorbereitet sein. 161 Kilometer und knapp 7000 positive Höhenmeter wollen bewältigt werden. Meine Schwierigkeit im Vorfeld: Wie komme ich zu den notwenigen Höhenmetern? Hier im Teufelsmoor kann ich meine langen Läufe von 35 Kilometern und mehr machen und komme dennoch nicht auf über mehr als gerade mal 100 Höhenmeter.
Auf alle Fälle müssen Umfänge gelaufen werden. So habe ich mich in den vergangenen vier Wochen auf bis zu 160 Wochenkilometer gesteigert. Diese Umfänge brauche ich einfach, um ein gutes Gefühl zu haben. Wettkampfstrecke muss gleich Wochenumfang sein. Das ist eine Trainingsweisheit aus meiner Jugend. Die besten Ergebnisse habe ich immer dann erzielt, wenn ich mich an dieses Trainingsprinzip gehalten hatte.
Doch dann fehlen aber immer noch die Höhenmeter.
So war ich froh, dass ich am vergangen Wochenende von meiner Familie für einen Trainingslauf im Harz frei bekam. Morgens um 3:00 Uhr ging es los. Um 6:00 Uhr stand ich in Bad Harzburg. Ich hatte mir eine knapp 50 Kilometer lange Strecke ausgesucht. Über den Teufelsstieg ging es zum, Eckerstausee. Über das Ilsetal hinunter und auf der anderen Seite ging es in Ilsenburg wieder hoch. Weiter auf dem ehemaligen Kolonnenweg wieder zum Eckerstausee. Diesmal im strömenden Regen. 1800 Höhenmeter konnte ich so zusammenlaufen, die Strecke war dabei knappe 50 Kilometer lang. Mit einem guten Gefühl kam ich dann nachmittags wieder zu Hause an. Der Lauf war wichtig für mich. So hatte ich noch einmal ordentlich Höhenmeter gemacht,
In den nächsten Wochen werde ich die Umfänge reduzieren. In der letzen Woche vor dem Lauf stehen dann einige 20 Kilometer Einheiten in den Alpen auf dem Programm.
Das Training scheint nicht nur in vollem Gange zu sein, sondern auch richtig zu sein. Du wirst gut wissen, wie du dich vorbereiten musst. Der Ultralauf wird sicher kein Zuckerschlecken – aber das weißt du ja!
Du hast ja beim Geman 100 vor einem Monat schon bewiesen, daß du das kannst. Ich drücke dir ganz feste die Daumen und Michael natürlich auch.
Danke Hauke, doch hier wird es mal so richitg schwer. Die Höhenmeter sind nicht ohne. die Hörndelwand war der Hammer, und das Zeitlimit, um am zwieten Abend noch auf den Hochfellen zu dürfen. Nicht umsosnt scheitern daran so viel in den vergangenen Jahren.