<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>frubiase SPORT</title> <atom:link href="http://www.frubiase.de/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.frubiase.de/blog</link> <description>frubiase SPORT. Dein starker Trainingspartner</description> <lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 10:17:29 +0000</lastBuildDate> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator> <item><title>Entt&#228;uschung in Barcelona</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/enttaeuschung-in-barcelona/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/enttaeuschung-in-barcelona/#comments</comments> <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:12:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Tobias Sauter</dc:creator> <category><![CDATA[Laufen]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1978</guid> <description><![CDATA[Es ist kurz vor 12 Uhr am 1. August 2010. Ich hatte mir so viel vorgenommen f&#252;r den heutigen Tag. Jetzt ist alles vorbei, es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/tobias_sauter-175x152.jpg" alt="" title="Tobias Sauter" width="175" height="152" class="alignleft size-medium wp-image-1936" />Es ist kurz vor 12 Uhr  am 1. August 2010. Ich hatte mir so viel vorgenommen f&#252;r den heutigen Tag. Jetzt ist alles vorbei, es geht nichts mehr. Teamarzt Dr. Nie&#223; kann es nicht mehr verantworten, mich weiterlaufen zu lassen, bleich und dem Kollaps nahe. Ich kann meine Tr&#228;nen kaum zur&#252;ckhalten.<br /> Die EM in Barcelona war mein zweiter gro&#223;er Traum nach der WM in Berlin, wo ich mich mit abgerissener Sehne und Bandscheibenvorfall ins Ziel schleppte. Diesmal sollte alles besser laufen. Das Training lief gut, ich f&#252;hlte mich bereit. Am Donnerstag  flogen wir Marathonis von Berlin &#252;ber M&#252;nchen nach Barcelona, elf Stunden waren wir unterwegs. Aber es blieben ja noch zwei Tage zur Akklimatisierung an die Hitze und Schw&#252;le, die wir leider die Tage zuvor in Berlin nicht hatten. Ich w&#252;rde jetzt gerne etwas dazu sagen, in Sachen Anreise usw., aber ich m&#246;chte nicht, dass es so r&#252;berkommt, dass ich jetzt nur nach Ausreden suchen w&#252;rde. Die Entt&#228;uschung von mir selbst ist daf&#252;r zu gro&#223;. Anspannung, Freude und Hoffnung auf ein gutes Rennen kamen am Samstag auf. Teilweise mit Freudentr&#228;nen. Dieses Event ist einfach genial, vor allem wenn ich &#252;berlege, dass ich vor ein paar Jahren davon nicht einmal getr&#228;umt h&#228;tte, als Hobbyl&#228;ufer, der mit 3:16 eingestiegen ist und nie irgendwie in einem Verein war. Es war ein Traum und ich freute mich unglaublich, f&#252;r mein Land starten zu d&#252;rfen, das zweite Mal. Und diesmal w&#252;rde es besser laufen. Schlie&#223;lich hat ja in der Vorbereitung alles gut geklappt. Der Startschuss fiel und es ging los. Bereits nach zwei Kilometern merkte ich, wie die Hitze und die schw&#252;le Luft mich gar nicht so locker laufen lie&#223;en, wie ich es mir erhofft hatte. Es war unglaublich. Ich beschloss bei einer kleineren Gruppe mitzulaufen. Leider zerschlug sich diese recht schnell. Die Kilometerzeiten waren unterirdisch. Ich versuchte mir einzureden, ruhig zu bleiben und mich darauf zu konzentrieren, langsam das Tempo zu steigern. Bei Kilometer 15 bemerkte ich, dass ich nahezu nichts von meinen Getr&#228;nken hinunter bekam, zwei oder drei Schlucke und das Seitenstechen setzte ein. Der Halbmarathon war geschafft, es ging mir kurzzeitig besser und ich bekam Hoffnung. Bei Kilometer 25 war pl&#246;tzlich wieder alles anders, mein K&#246;rper wollte nicht mehr, ich musste mich konzentrieren, um nicht gehen zu m&#252;ssen. Ich wollte k&#228;mpfen, noch 17 Kilometer. Bei Kilometer 30 blieb ich stehen, um zu trinken. Der Mannschaftsarzt sah wie meine Situation aussah. Ich wollte weiterlaufen, er versuchte mich davon abzuhalten. Ich wei&#223; nicht ob ich in diesem Augenblick noch 100%-ig bei Sinnen war. Aber ich wollte unbedingt weiterlaufen. Es war das Ende, aus, vorbei bei Kilometer 30. Ich wollte nur noch aus diesem Alptraum aufwachen, es war leider keiner. Die Entt&#228;uschung war und ist riesengro&#223;. Ich werde wohl noch ein paar Tage brauchen, um neue Kraft zu sammeln und das Ganze zu verkraften. Ich werde jetzt versuchen, mich darauf zu besinnen, warum ich das Alles mache. Und es ist einfach, weil ich das Laufen liebe, ich mache den Sport f&#252;r mich, ich konnte Tr&#228;ume realisieren, die mir nie jemand zugetraut hatte. Genauso wie es jetzt auch ist. Was interessieren mich die sogenannten „Expertenmeinungen“, die mich nicht kennen oder jemals unterst&#252;tzt haben? Meine Tr&#228;ume begrabe ich, wann ICH das will, und soweit ist es noch lange nicht. Never give up your dreams! Es sind doch meine Tr&#228;ume, oder nicht?</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/enttaeuschung-in-barcelona/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Es geht wieder los&#8230; The North Face Ultra-Trail du Mont-Blanc</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/es-geht-wieder-los-the-north-face-ultra-trail-du-mont-blanc/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/es-geht-wieder-los-the-north-face-ultra-trail-du-mont-blanc/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:42:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas Ehmke</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1974</guid> <description><![CDATA[Letztes Jahr war ich auch schon beim Ultra-Trail du Mont-Blanc. Damals hatte ich mir geschworen: &#8222;Das mache ich nicht noch mal.&#8220; Aber irgendwie hab ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/thomas_ehmke-111x175.jpg" alt="" title="Thomas" width="111" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1975" />Letztes Jahr war ich auch schon beim Ultra-Trail du Mont-Blanc. Damals hatte ich mir geschworen: &bdquo;Das mache ich nicht noch mal.&ldquo; Aber irgendwie hab ich das nicht durchgehalten. Also geht’s n&#228;chste Woche am 27.08.2010 um 18 Uhr in Chamonix / Frankreich auf die Strecke.<br /> Letztes Jahr war es mir nicht m&#246;glich unter der 40-Stunden-Marke zu bleiben. Es waren am Ende sagenhafte 42 Stunden und 48 Minuten Non-Stop, ohne eine Minute Schlaf oder Ruhe. Mal schauen wie es dieses Jahr wird&hellip; ich bin gespannt!<br /> Ich denke aber nicht, dass es weit unter 40 Stunden bleiben wird&hellip; Ihr d&#252;rft also auf den Bericht gespannt sein!</p><p>Hier noch ein paar Infos vom Veranstalter zum UTMB:<br /> &bdquo;Schon vom ersten Lauf ab wurde er &laquo;Lauf der Superlative&raquo; genannt. Mit seinen 166 km und 9400 positiven H&#246;henmetern, die in maximal 46 h zur&#252;ckgelegt werden m&#252;ssen, ist der UTMB<sup>&reg;</sup> der begehrteste Lauf, ein Lauf rund um das Mont-Blanc Massiv, den jeder Ultra-Trail L&#228;ufer einmal im Leben vollst&#228;ndig gemacht haben muss!&ldquo;</p><p>Ich setze noch einen drauf, und mache den UTMB einfach zwei Mal <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br /> Mehr davon erfahrt Ihr im n&#228;chsten Beitrag.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/es-geht-wieder-los-the-north-face-ultra-trail-du-mont-blanc/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Kalte Herberge, Notschrei, Toter Mann</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/kalte-herberge-notschrei-toter-mann/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/kalte-herberge-notschrei-toter-mann/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 13:15:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Hauke König</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1962</guid> <description><![CDATA[Es geht Schlag auf Schlag, ein Lauf folgt dem anderen. Und um alles sch&#246;n nacheinander aufzuarbeiten, kommt jetzt erstmal mein angek&#252;ndigter Bericht vom Schwarzwaldlauf. Ein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hauke1-131x175.jpg" alt="" title="" width="131" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1963" />Es geht Schlag auf Schlag, ein Lauf folgt dem anderen. Und um alles sch&#246;n nacheinander aufzuarbeiten, kommt jetzt erstmal mein angek&#252;ndigter Bericht vom Schwarzwaldlauf. Ein ausf&#252;hrlicher Beitrag zum Elbelauf kommt dann n&#228;chste Woche – versprochen. Also:</p><p>Kalte Herberge, Notschrei, Toter Mann &#8211; das sind nicht etwa Eckpunkte eines Edgar Wallace Krimis, sondern Orte. Und die haben alle eines gemeinsam: Sie liegen auf dem Westweg. Das ist der Name eines Wanderweges von Pforzheim nach Basel, der von Nord nach S&#252;d den Schwarzwald durchl&#228;uft.  <img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/goldene_pforte-250x187.jpg" alt="" title="goldene_pforte" width="250" height="187" class="alignright size-large wp-image-1964" />Ich parke mein Wohnmobil in der N&#228;he von M&#252;llheim, fahre mit dem Zug nach Pforzheim und beginne vom Kupferhammer, der goldenen Pforte zum Schwarzwald mein Vorhaben, den Schwarzwald in einem Rutsch zu durchqueren. Dort treffe ich auf drei Wanderer, die wie ich auch den Westweg wandern wollen. Sie haben sich allerdings 13 Tage Zeit einger&#228;umt. Ich drei. Plus zwei N&#228;chte.</p><p>Die drei sind hoch motiviert und stecken mich mit ihrer guten Stimmung an. Wir tauschen die Handynummern aus und sie versprechen, mir die Fu&#223;ball WM Ergebnisse per SMS mitzuteilen. F&#252;r mich ist es allerdings wichtiger zu wissen, dass da noch Leute mit mir auf dem Westweg sind, die ich in einer eventuellen Notsituation anrufen k&#246;nnte. Das ist gut f&#252;r den Kopf. Wir starten gleichzeitig um 11:00 Uhr am Dienstag. Sie wandern, ich laufe. Die ersten Meter beginnen steil. Es geht entlang der Enz auf einem komfortablen Wanderweg und ohne nennenswerte Steigungen. <img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/drei_wanderer-250x187.jpg" alt="" title="" width="250" height="187" class="alignleft size-large wp-image-1965" />Dann durch Neuenb&#252;rg und auch mitten durch die Burganlage in Richtung Dobel. Dort laufe ich den Schildern folgend aus dem Dorf in Richtung Wald. Nach etwa einem Kilometer sagt mir dann ein weiteres Schild, dass die Westwegroute ge&#228;ndert wurde und ich wieder zur&#252;cklaufen solle. Was soll das denn?  Das Schild h&#228;tte man doch auch einen Kilometer vorher anbringen k&#246;nnen. Egal.</p><p>Weiter in Richtung Forbach und langsam n&#228;here ich mich auch den 1000m &#252;.n.N. Am Hohlohturm sind es 984m. Aber dann geht es auch schon wieder runter. In Forbach decke ich mich beim hiesigen Supermarkt mit Cola und Brezeln ein. Und wieder geht es bergauf. <img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rast-250x187.jpg" alt="" title="rast" width="250" height="187" class="alignright size-large wp-image-1966" />Lange und steil. Ich wandere immer schnell bergauf und laufe, wenn es gerade oder bergab geht. Am Seekopf bin ich das erste Mal auf dem Weg &#252;ber 1000m hoch. Das Wetter hat bisher hervorragend mitgespielt – sonnig, 23-26°C. Aber jetzt kommt die Nacht und ich f&#252;lle noch einmal die Trinkblase am St. Johannes Brunnen auf, mitten im Wald. Auf der Badener H&#246;he angelangt wird es dunkel. Dort oben herrscht in der D&#228;mmerung ein unwirkliches Licht und ich f&#252;hle mich an S&#252;d Frankreich erinnert. Sandiger Boden, kniehohe B&#252;sche und  Kiefern. Und es riecht nach Urlaub. Es folgt eine Passage durch ein Hochmoor. Hier soll es Auerh&#228;hne geben, aber um diese Zeit ist alles, was ich in den Lichtkegel meiner Stirnlampe bekomme, eine skurril anmutende Flora. Am Hochkopf verliert sich dann pl&#246;tzlich die Wegmarkierung. Ich versuche jeden Weg, der von dem dortigen Parkplatz aus abgeht, aber Schilder finde ich nicht. Vielleicht bin ich zu m&#252;de oder vielleicht ist es einfach zu dunkel. Ich setze mich auf eine Bank und warte frierend auf den Sonnenaufgang. Der kommt aber nicht, sondern es wird einfach nur heller. Also noch mal auf Schildersuche. Nix. Es bleibt mir nichts anderes &#252;brig, als die Bundesstrasse 500 entlang zu laufen. Das ist ein abenteuerliches Unterfangen, weil es hier keine Radweg oder &#228;hnliches gibt und sich im Morgengrauen einige Autos bereits durch lautes Reifenquietschen ank&#252;ndigen und kurze Zeit sp&#228;ter mit sehr hoher Geschwindigkeit an mir vorbeirauschen.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/wegweiser-187x250.jpg" alt="" title="wegweiser" width="187" height="250" class="alignright size-large wp-image-1967" />Am Morgen bin ich dann um 06:00 Uhr am Mummelsee. Dort gibt es ein Hotel und versuche hier an einen Kaffee zu kommen. Leider noch geschlossen. Dann treffe ich auf einen B&#228;cker aus dem acht Kilometer entfernten Seebach. Er bietet mir an, mich dorthin mitzunehmen. Es g&#228;be dort den besten Kaffe der Welt, mit Quellwasser aufgebr&#252;ht. Ich fahre mit und stelle fest: Ich muss mich festhalten. Die scheinen hier alle zu fahren wie die Henker.  Und: Es geht stetig bergab. Das bedeutet, ich muss da gleich wieder hoch. Egal, f&#252;r einen guten Kaffe (oder auch zwei) lohnt sich die M&#252;he. Von dem dortigen Kaffee w&#252;rden sich  einem normalerweise die Fu&#223;n&#228;gel hochklappen, aber in meinem Fall ist es tats&#228;chlich der beste Kaffee der Welt. Obgleich ich beim Trinken immer an den Werbespot mit der Faust, die aus der Kaffeetasse kommt denken muss.</p><p>So, und nun wieder acht Kilometer und 600Hm zur&#252;ck zum Westweg. Es wird immer w&#228;rmer. Und schon am Vormittag sind es &#252;ber 30°C. Ich nutze jeden Brunnen zum Erfrischen und tauche Trikot und Kopf  ins Wasser. Kurz vor Hausach werden die Trails fieser. Kurze felsige Anstiege, die genauso kurz und steil wieder herunterf&#252;hren. Ich bin genervt von der Strecke, aber ich muss da durch. Und dann ein echt steiler und ewig  langer Abstieg. Das erste und einzige Mal sp&#252;re ich hier schmerzhaft meine Knie. Wieder rauf &#252;ber die Wilhelmsh&#246;he und Neueck. Der Rucksack wird immer schwerer und die Schultern tun bei jedem Schritt weh. H&#228;tte ich blo&#223; weniger Zeug eingepackt.</p><p>Die Konzentration kann ich mittlerweile aus &#228;u&#223;erst mangelhaft beschreiben. Ich laufe, wandere und versuche nicht an meine F&#252;&#223;e oder Schultern zu denken. Ich hatte zwischenzeitig immer wieder &#252;berlegt, meine Schuhe und Socken zu wechseln. Aber erstens hatte ich keine Lust auf diesen „Wahnsinns-Aufwand“ und zweitens hatte ich Angst mir meine F&#252;&#223;e anzuschauen. Also lieber alles so lassen. In der Nacht setze ich mich irgendwo im Wald in eine Schutzh&#252;tte und nicke kurz ein. Als ich aufwache, zittere ich am ganzen Leib und es bleibt mir nichts anderes &#252;brig, als mich wieder warm zu laufen.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/titisee-250x187.jpg" alt="" title="titisee" width="250" height="187" class="alignleft size-large wp-image-1968" />Als es wieder hell und sehr warm wird, ist Titisee schon ausgeschildert. Und weil es heute bis zu 38°C werden sollen, hoffe ich, dass der Weg direkt am See vorbeif&#252;hrt und nicht 400m oberhalb verl&#228;uft. Ich habe Gl&#252;ck und springe mitsamt Klamotten in den See. Nach zwei Tagen ohne Dusche ist das genau das Richtige. Schuhe und Socken will ich jetzt eh wechseln, der Rest bleibt an. Ich erhoffte mir allerdings vom Titisee das, was sich eine Berglaie wie ich unter einem Bergsee halt so vorstellt: frisches, klares, kaltes Wasser. Leider war es lauwarme Br&#252;he.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/nass-250x187.jpg" alt="" title="" width="250" height="187" class="alignright size-large wp-image-1969" />Egal, Hauptsache einmal komplett nass und wenigstens ein bisschen erfrischt. Beim Schuhwechsel stelle ich fest, dass meine Trinkblase nicht v&#246;llig dicht h&#228;lt und so ist mein Paar Ersatzschuhe ebenfalls nass. Und klebrig. Na toll. Jetzt werfe ich doch noch einen Blick auf meine F&#252;&#223;e. Uhhhh….schnell mit Pflaster versorgen, trockene Socken und klebrige Schuhe an und weiter.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/feldberg-250x187.jpg" alt="" title="feldberg" width="250" height="187" class="alignleft size-large wp-image-1970" />Jetzt geht es auf den Feldberg. 1493m &#252;.n.N. Ein wundersch&#246;ner Aufstieg, der erstaunlich leicht f&#252;r mich zu wandern ist. Was mir allerdings schon ab etwa 15 Kilometer vor Neustadt auff&#228;llt: Hier wandert die Welt. Die Wanderwege sind total voll mit Menschen. Fast sehns&#252;chtig denke ich da an die zur&#252;ckliegende Strecke zur&#252;ck, bei der ich kaum Menschen begegnet bin. Einmal sehe ich ein paar &#228;ltere Herrschaften an einem Wanderparkplatz aus dem Auto steigen und folgendes sagen: „Boah, hast du dir das auch gut &#252;berlegt? Wollen wir wirklich da ganz hinwandern?“ „Ja, laut Karte sind es acht Kilometer.“ „Was? Acht Kilometer? Bist du wahnsinnig?!“  Ich sag mal nix und laufe breit grinsend vorbei. Mittlerweile bin ich dazu &#252;bergegangen nur noch die geraden Streckenteile zu laufen und sowohl hoch, als auch runter zu wandern. Das liegt am Zustand meiner F&#252;&#223;e. Auf dem Feldberggipfel sind es  26°C. und wolkenloser Himmel. Ich fotografiere und stolpere weiter &#252;ber Notschrei und Wiedener Eck in Richtung B&#228;llchen (mit 1414m die zweith&#246;chste Berg im Schwarzwald).</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/finale-250x187.jpg" alt="" title="finale" width="250" height="187" class="alignright size-large wp-image-1971" />Ich blicke in h&#246;heren Lagen immer wieder zur&#252;ck und versuche mir klar zu machen, dass ich all diese Berge &#252;berquert habe. Aber es ist f&#252;r mich nicht fassbar. V&#246;llig surreal. Und gleichzeitig kehrt eine totale innere Stille ein. Fast schon Melancholie. Aber eben ohne Melancholie. Ich bin leer, keine Gedanken mehr an H&#246;henmeter, schmerzende Schultern oder F&#252;&#223;e. Das schnelle Bergaufwandern macht mir jetzt immer weniger Schwierigkeiten. Ich habe mein Tempo und kann das problemlos durchziehen. Es ist schon wieder dunkel, als ich nach etwa 248 Km, weit &#252;ber 7000 positiven Hhm und 59 Stunden auf der Strecke mein Wohnmobil in der N&#228;he von M&#252;llheim (zwischen Freiburg und Basel) erreiche. Eigentlich f&#252;hle ich mich jetzt wieder ganz gut. Ich versuche mir vorzustellen, dass ich jetzt gerade wirklich den Schwarzwald durchquert habe. Aber irgendwie ist das noch nicht bei mir angekommen. Zwar f&#252;hle ich mich nicht wirklich m&#252;de, schlafe aber sofort ein.</p><p>Fazit:  Ich kann nur zu sehr, sehr wenig Gep&#228;ck raten. Ersatzschuhe h&#228;tte ich zuhause lassen k&#246;nnen und die meisten meiner Textilien ebenfalls. Der Weg ist gut beschildert und es gibt immer wieder Quellen und Brunnen am Wegesrand. Die Landschaft ist teilweise bizarr bis atemberaubend und dazwischen abwechslungsreich. W&#252;rde ich das noch einmal machen? Ein ganz klares JA! Allerdings in Etappen.</p><p>Zum Schluss noch ein Dankesch&#246;n an Tante Asics, die wieder einmal ganz tolle Sachen f&#252;r mich gestrickt und gebastelt hat <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Und wie gesagt: Vom Elbelauf h&#246;rt Ihr n&#228;chste Woche.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/kalte-herberge-notschrei-toter-mann/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Das war der Ironman 70.3</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/das-war-der-ironman-70-3/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/das-war-der-ironman-70-3/#comments</comments> <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:24:43 +0000</pubDate> <dc:creator>run4miles</dc:creator> <category><![CDATA[Triathlon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1955</guid> <description><![CDATA[Es ist geschafft, der Ironman 70.3 ist f&#252;r mich Geschichte und st&#246;&#223;t mir das Tor f&#252;r Hawaii auf. Denn erst durch ein erfolgreiches Finishen in [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/benjamin-95x175.jpg" alt="" title="benjamin" width="95" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1580" />Es ist geschafft, der Ironman 70.3 ist f&#252;r mich Geschichte und st&#246;&#223;t mir das Tor f&#252;r Hawaii auf. Denn erst durch ein erfolgreiches Finishen in Wiesbaden, darf ich auch nach Hawaii zum legend&#228;ren Ironman. Ein gewisser Druck lastete dadurch vor dem Rennen auf meinen Schultern. Man wei&#223; ja nie, was so passieren kann in einem Ironman Rennen. Nun aber zu meinem Wochenende:</p><h2>Check-in</h2><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/im703_1-175x175.jpg" alt="" title="" width="175" height="175" class="alignright size-medium wp-image-1956" />Am Samstag fuhr ich mit einem Freund um 10 Uhr los in Richtung Wiesbaden (145km). Daniel war leider nicht dabei, da er mit einer Erk&#228;ltung zu k&#228;mpfen hatte. Der erste Stopp war das Kurhaus in Wiesbaden. Hier holten wir unsere Startnummern ab und liefen noch einmal kurz &#252;ber die Triathlon- Messe. Nach Abholung der Unterlagen ging es ab zum Schiersteiner Hafen, zum Rad Check-in. Dort war alles super organisiert und es gab keine langen Wartezeiten. Ich platzierte mein Rad an der vorgesehenen Stelle und deckte es mit einer Regenplane ab. Nach dem Check-in fuhren wir nach Frankfurt zu unserer Unterkunft (Eine Freundin von meiner Schwester &#252;berlie&#223; uns Ihre Wohnung f&#252;r die Nacht. VIELEN DANK NOCH MAL!)</p><h2>Race Day</h2><p>Um 5:50 Uhr klingelte der Wecker. Och Gott war das fr&#252;h <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />   Wir zogen unsere Race-Outfits an und gingen gesch&#228;tzte 18 Mal auf die Toilette, hehe:-)  W&#228;hrend der Autofahrt, schob ich mir dann noch Toastbroat mit Marmelade zwischen die Kiemen. Am Schiersteiner Hafen angekommen, gingen wir noch mal zu unseren R&#228;dern. Auf einmal ging es so was von ab und es regnete wie aus Eimern. Alles nass, das komplette Zeug: Helm, Schuhe, Handschuhe, wirklich alles nass. Der Boden wurde auch immer weicher und weicher. Viel Zeit blieb aber nicht, um sich dr&#252;ber zu &#228;rgern.</p><h2>Swim (31:25 Minuten)</h2><p>P&#252;nktlich zum Einschwimmen war ich am Schwimmstart im Hafenbecken. Das Wasser war dreckig und man konnte kaum seine eigene Hand sehen. Ich f&#252;hlte mich zu diesem Zeitpunkt richtig fit und beschloss, ganz nach vorne an die Startlinie zu schwimmen <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Um 8:30 Uhr fiel der Startschuss.</p><p>Die ersten 100m schwimme ich immer ein recht hohes Tempo, damit ich mich von    den Schl&#228;gen und Tritte meiner Mitstreiter distanziere. Nach ca. 100m blickte ich kurz aus dem Wasser und sah, dass vor mir niemand war. Daher drosselte ich das Tempo, um nicht zu schnell anzugehen. Ich fand aber schnell meinen Rhythmus. Bei der Wendemarke (950m) &#252;berholte ich bereits Leute aus der Gruppe, die zehn Minuten vor mir gestartet waren. Nach ca. 1.500m zog ich das Tempo noch mal kurz an und dann kam auch schon die erste Wechselzone.</p><p>W&#228;hrend dem ersten Wechsel regnete es wieder wie in Str&#246;men. Ich dachte mir, EGAL einfach locker angehen, Hauptsache finishen. Ich zog mein Neo aus und die nassen Radschuhe, Helm und Handschuhe an und ab die Post.</p><h2>Bike (3:18 Stunden)</h2><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/im703_2-250x187.jpg" alt="" title="" width="250" height="187" class="alignleft size-large wp-image-1957" />Die ersten 10km auf dem Rad waren zum Einfahren. Aber nach exakt 10km kommt schon der erste Knaller. Es geht ungef&#228;hr  4km mit einer durchschnittlichen Steigung von 8% durch ein Waldst&#252;ck. Wer hier zu schnell f&#228;hrt, hat f&#252;r die komplette Radstrecke verloren.</p><p>Die erste Abfahrt war die H&#246;lle. Nur Regen, neuer Asphalt und &#252;berhaupt keine Sicht durch die Brille. Daher beschloss ich, meine Brille abzuziehen und ohne weiter zu fahren. Nach der zweiten Abfahrt (65 km/h) konnte ich nicht rechtzeitig bremsen und schoss in einer Kurve gerade aus in eine Wiese. Zum Gl&#252;ck konnte ich mich auf meinem Rad halten. Wenn ich hier gest&#252;rzt w&#228;re, dann h&#228;tte ich mich ernsthaft verletzt und ein Weiterfahren w&#228;re nicht m&#246;glich gewesen. Das Problem lag an der nassen Fahrbahn, die war so glatt, dass man st&#228;ndig berg ab bremsen musste. Zudem regnete es immer noch ziemlich stark – Sicht gleich Null. Der Freund von mir, musste leider nach 60km aufgrund von Unterk&#252;hlung aufgeben. Er wurde mit dem Krankenwagen zum Ziel gefahren.</p><p>Nach 80km kam die schnellste und l&#228;ngste Abfahrt. Sie betrug 10km und f&#252;hrt direkt zum Ziel. Die letzten 10km habe ich kein einziges Mal getreten. Ich zog lediglich an der Bremse, um nicht schneller zu werden. Bei dieser Abfahrt wurde mir richtig kalt und ich fing an zu zittern. Aber zum Gl&#252;ck war das Radfahren danach beendet.</p><h2>Run (1:51 Stunden)</h2><p>Der Wechsel verlief problemlos. Nach 2 Minuten und 41 Sekunden war ich bereits auf der Laufstrecke. Die Laufstrecke hatte es ebenfalls in sich. Es mussten vier Runden à 5 km gelaufen werden. Der Belag war purer Schlamm und Matsch. Ich sah bereits nach kurzer Zeit aus wie Christian Brenner beim Strongman Run <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p><p>Ich f&#252;hlte mich richtig gut und konnte mein Tempo locker durchlaufen. Ich war zwischendurch noch auf dem Klo und habe mich nach jeder Runde kurz mit meinen Eltern unterhalten. So viel Zeit muss sein <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p><p>Nach 1:51 Stunden erreichte ich schlie&#223;lich das Ziel und war froh, dass ich heil angekommen war. Das Radfahren war echt ein H&#246;llenritt.</p><h2>Ziel – Fazit (Gesamtzeit: 5:48:32 Stunden)</h2><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/im703_3-187x250.jpg" alt="" title="" width="187" height="250" class="alignleft size-large wp-image-1958" />Meine Laufschuhe habe ich erst gar nicht mehr mitgenommen. Die waren sooooooo dreckig. Man konnte kaum erkennen, dass es sich hier um Laufschuhe handelte.</p><p>Insgesamt betrachtet, bin ich sehr zufrieden, obwohl bei besserem Wetter eine Zeit um die 5:30 Stunden m&#246;glich gewesen w&#228;re. Ich habe aber bei der Radstrecke so oft gebremst, was mir wohl ziemlich viel Zeit kostete. Aber egal, finishen war das Hauptziel und das habe ich geschafft. Meine Zielzeit habe ich gerade schon nach Hawaii gemailt und somit steht mir f&#252;r den Start am 9.Oktober 2010 nichts mehr im Wege. Ich freue mich schon riesig drauf.</p><p>Zur Vorbereitung stehen noch zwei Wettk&#228;mpfe an. Am 5. September werden Daniel und ich in Frankfurt bei der Olympischen Distanz beim City Triathlon an den Start gehen. Und am 19. September bestreite ich dann noch den Halbmarathon in Karlsruhe, um meine Laufform abzuchecken, bevor es dann am 30. September nach Hawaii geht.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/das-war-der-ironman-70-3/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Self-Transendense Race Kladno</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/self-transendense-race-kladno/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/self-transendense-race-kladno/#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:27:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Carsten Alfred Mattejiet</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1945</guid> <description><![CDATA[Kladno, eine Industriestadt in der Tschechischen Republik, liegt 25 km vor Prag. Am 30. Juli wurde dort in einem Sportpark der 48 Stunden Self-Transendence Race [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Carsten_Alfred_Mattejiet-175x131.jpg" alt="" title="Carsten Mattejiet" width="175" height="131" class="alignleft size-medium wp-image-1946" />Kladno, eine Industriestadt in der Tschechischen Republik, liegt 25 km vor Prag. Am 30. Juli wurde dort in einem Sportpark der 48 Stunden Self-Transendence Race durch das Sri Chinmoy Team ausgerichtet. Genau vor 15 Jahren, stand ich das erste Mal bei einem 48 Stunden-Lauf an der Startlinie.<br /> Die Laufstrecke verlief zwischen Leichtathletik Stadion, Hochwald –Kletterwald, Reitpl&#228;tzen, Kinderspielpl&#228;tzen, Schwimmbad und Fu&#223;ballpl&#228;tzen. Zu 80 % lag die Strecke im Schatten, im weiteren Verlauf der drei Tage waren wir Aktiven sehr froh dar&#252;ber <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Lediglich an der Trib&#252;nengeraden, dies war auch das einzige St&#252;ck Verbundpflaster, war kein Schatten. Naja, es war ja schlie&#223;lich die Trib&#252;nengerade, es w&#228;re ja sonst wenig Sicht auf das Leichtathletik-Stadion <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Hier waren die Z&#228;hlerzelte, alle vier Stunden wechselten sich diese ab, eine gro&#223;e Tafel mit dem aktuellen Kilometerst&#228;nden der besten sieben M&#228;nner und Frauen und die lange Versorgungsgasse. Das Sri Chinmoy Team hatte zwei Sanit&#228;tszelte, eine K&#252;che und ein Esszelt aufgebaut. Dazu noch Zelte f&#252;r die individuelle Betreuung. Kurz dahinter habe ich mein Zelt aufgebaut – meine drei Kinder und meine  Frau haben mich betreut.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/TRaceKladno1-250x187.jpg" alt="" title="" width="250" height="187" class="alignleft size-large wp-image-1947" />Freitag um 12 Uhr ging es los. Es war schwierig f&#252;r mich, das richtige Tempo zu treffen. Nach 1,5 h war ich aber an der F&#252;hrung. Nach genau vier Stunden erreichte ich die Marathonmarke, nach sechs Stunden hatte habe ich 62 km. Die 100 km beendete ich nach 10:18 h. Das war eigentlich alles zu flott. Doch es lief…<br /> 12 Stunden und der erste Richtungswechsel stand an. Der Stand der Z&#228;hlertafel: 111 Kilometer. Klasse, also eine neue pers&#246;nliche Bestleistung &#252;ber 12 h. Mein Schweizer Mitl&#228;ufer lag zu diesem Zeitpunkt eine Runde hinter mir.  Wir verabredeten nach 101 km etwas ruhiger zu laufen. Gesagt, getan.<br /> In der Nacht wollte ich mich kurz f&#252;r eine Pause hinlegen, dumm nur, dass ich keinen Wecker stellte. Denn erst nach zwei Stunden wurde ich wieder wach. Doch relativ erholt ging es wieder auf die Kilometerjagd. Mittlerweile war  ich auf dem siebten Platz gerutscht. Andere waren eben auf der Strecke geblieben. Doch das ist Nebensache, es ist ja ein Rennen gegen den inneren Schweinhund. Ein jeder hat da so seine eigene Motivation zu. Ich teilte mir die Zeit in „Arbeitstage“ ein. Acht Stunden war eine Schicht, darin ist eine kurze Pause und eine l&#228;ngere Pause. Beim zweiten Richtungswechsel zeigte die Tafel an, dass ich auf dem vierten Platz lag und 185 km auf dem Tacho habe. Sehr gut!</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/TRaceKladno2-250x187.jpg" alt="" title="" width="250" height="187" class="alignright size-large wp-image-1948" />Die Verpflegung war einfach Klasse: viele verschieden Sorten Tees, von anregend bis magenberuhigend war alles dabei. Brote, Kuchen, Kekse. Softdrinks und anderes. Nudeln, Reis, Pfannkuchen und zu meiner &#220;berraschung auch Sushi. So kam ich zu meinem ersten Genuss von Sushi bei diesem 48 Stunden Lauf in der Tschechischen Republik.<br /> Es ging  in die zweite Nacht. Alles fiel mir jetzt sehr viel schwerer, das System Magen, Darm, Kopf waren irgendwie an der Grenze. Maximum! Doch es geht ja irgendwie weiter. Viele kleine Pausen stellten sich ein. Ersch&#246;pfung und M&#252;digkeit.<br /> Mit dem Sonnenaufgang am dritten Tag wurden wieder alle Lebensgeister geweckt. 5,4,3,2,1 Stunden. Die Zeit fing an zu fliegen.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/TRaceKladno3-187x250.jpg" alt="" title="" width="187" height="250" class="alignleft size-large wp-image-1949" />Sonntag 12 Uhr, Stille im Sportpark. Das Rennen ist beendet. Gemeinsames Mittagessen, wer m&#246;chte, und danach die sehr w&#252;rdige Seigerehrung. Ich durfte die Medaille und den Pokal f&#252;r den dritten Platz in Empfang nehmen. Dazu ein gro&#223;es Pr&#228;sent und die Urkunde. 297,807 Kilometer habe ich erlaufen. 20 Kilometer mehr als vor 15 Jahren.</p><p>Herzliche Gr&#252;&#223;e<br /> Carsten</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/self-transendense-race-kladno/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Sind 560 km am St&#252;ck m&#246;glich?</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/sind-560-km-am-stueck-moeglich/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/sind-560-km-am-stueck-moeglich/#comments</comments> <pubDate>Mon, 02 Aug 2010 14:46:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Hauke König</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1941</guid> <description><![CDATA[Ich sage es ganz klar: Ich wei&#223; es nicht, aber ich will es herausbekommen. Deshalb laufe ich von Dresden nach Hamburg. Immer entlang der Elbe. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/hauke-175x175.jpg" alt="" title="hauke k&#246;nig" width="175" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1942" />Ich sage es ganz klar: Ich wei&#223; es nicht, aber ich will es herausbekommen.</p><p>Deshalb laufe ich von Dresden nach Hamburg. Immer entlang der Elbe. 560 km nonstop, aber gl&#252;cklicherweise nicht alleine. Dieses Experiment gehe ich zusammen mit den Ultral&#228;ufern Susanne Alexi aus K&#246;ln und Thomas Eller (Tom) aus der Grafschaft bei Bad Neuenahr an.<br /> Unser Team komplettieren wird zudem auch Thomas Batteiger, der das Wohnmobil, das uns begleitet, fahren wird. Au&#223;erdem wird er uns bekochen, bemuttern, verh&#228;tscheln, filmen und fotografieren und alles daf&#252;r tun, damit wir uns auf die eine Sache konzentrieren k&#246;nnen: Laufen, solange es geht.</p><p>Grunds&#228;tzlich sieht der Plan so aus: Tom, Susanne und ich laufen und Thomas f&#228;hrt mit dem Wohnmobil parallel zum Elberadweg auf der Stra&#223;e. Alle etwa 10-20 km treffen wir uns und k&#246;nnen uns verpflegen. Sollte jemand schlafen m&#252;ssen, was bei einer Gesamtlaufzeit von vier Tagen und drei N&#228;chten sicher vorkommen kann, wird die Schlafpause im Wohnmobil eingelegt, wobei das Wohnmobil mit dem pausierenden L&#228;ufer zum n&#228;chsten Treffpunkt weiterfahren wird. Dort kann der Pausierende dann wieder zu den anderen dazu sto&#223;en. Diese Regelung ist wichtig, weil die Versorgung der drei L&#228;ufer nur funktionieren kann, wenn wir beieinander bleiben. &#220;ber die Schlafpausen jedes L&#228;ufers wird akribisch Buch gef&#252;hrt werden.</p><p>Uns geht es aber auch darum, unsere eigenen Grenzen zu finden und deshalb wird es auf jeden Fall den Versuch geben, m&#246;glichst die komplette Strecke durchzulaufen. Ob das gelingt oder nicht ist im Grunde genommen sekund&#228;r. Die Aufgabe, die wir uns gestellt haben, ist ein Ausloten der k&#246;rperlichen und mentalen Leistungsf&#228;higkeit jedes einzelnen von uns.</p><p>Wie weit k&#246;nnen wir laufen? Das ist die Frage. Der Elberadweg von Dresden nach Hamburg wird uns die Antwort auf diese Frage geben.</p><p>Einen guten Zweck verbinden wir mit dieser Herausforderung ebenfalls. So sammeln wir f&#252;r jeden gelaufenen Kilometer Spendengelder, die wir an den Verein „DUNKELZIFFER e.V.“ (<a href="http://www.dunkelziffer.de/">www.dunkelziffer.de</a>) weiterleiten werden. Dieser Verein hilft seit seiner Gr&#252;ndung im Jahre 1993 sexuell missbrauchten M&#228;dchen und Jungen und ihren Vertrauenspersonen mit bundesweiter Erstberatung, Pr&#228;vention an Schulen und Opferanw&#228;lten sowie Kindern im Gro&#223;raum Hamburg mit Therapien.</p><p>Hilf auch Du mit: Es d&#252;rfen uns gerne viele Menschen ein St&#252;ck auf unserem langen Weg begleiten, die auf diese Art ebenfalls einen Euro pro Kilometer an den Verein „DUNKELZIFFER e.V.“ spenden wollen.<br /> Start ist am Freitag, den 06. August um 06:00 am Theaterplatz in Dresden. Wir freuen uns auf euch!</p><p>Lauft mit, spendet mit, seid ein Teil unserer Mission!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/sind-560-km-am-stueck-moeglich/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>17</slash:comments> </item> <item><title>Mein Laufweg</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/mein-laufweg/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/mein-laufweg/#comments</comments> <pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:03:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Tobias Sauter</dc:creator> <category><![CDATA[Laufen]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1935</guid> <description><![CDATA[Hallo zusammen, ich sitze in Kienbaum, noch vier Leute sind &#252;brig die abgeholt werden m&#252;ssen, um nach Barcelona zur EM zu gelangen. Die Anspannung steigt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/tobias_sauter-175x152.jpg" alt="" title="Tobias Sauter" width="175" height="152" class="alignleft size-medium wp-image-1936" />Hallo zusammen, ich sitze in Kienbaum, noch vier Leute sind &#252;brig die abgeholt werden m&#252;ssen, um nach Barcelona zur EM zu gelangen. Die Anspannung steigt so langsam an, wir wollen los!<br /> Wenn ich jetzt noch mal meinen &#8220;Laufweg&#8221; Revue passieren lasse, ist es wie ein Traum f&#252;r mich, hier dabei zu sein, ohne dass dies das Ende meines &#8220;Lauftraumes“ sein soll.<br /> Zum Laufen bin ich eher durch Zufall gekommen, im Tennis war ich voller Ehrgeiz aber irgendwie hat mich das zu aggressiv gemacht, wenn ich verloren habe. Mit Leichtathletik hatte ich nichts am Hut. Ein Freund hat mich dann, ich glaube es war 1998, zu einem 5 km Silvesterlauf mitgenommen. Zu dieser Zeit war ich eher ein kleines Dickerchen als ein sportlicher Junge. Naja, vollkommen abgek&#228;mpft und mit Gehpausen kam ich dann irgendwann mal ins Ziel. Komischerweise hatte mich aber der Ehrgeiz gepackt.<br /> Mein Ziel war klar, ich will einen Marathon zu laufen. Da ich zu jung war, lies mich niemand starten, bis ich 2001 meinen ersten Marathon in Frankfurt locker in 3:16 lief, trainiert nach Pl&#228;nen aus Laufzeitschriften. 2002 kam 2:52. Dann bekam ich Pl&#228;ne von Peter Greif. Weiter ging es 2003 mit 2:46, 2004 mit 2:39 und 2:34. 2005 verletzt, 2006 2:26, 2007 2:25 und Deutscher Vizemeister in Mainz, danach ging ich zum Studieren nach Huntington INDIANA.  2008 flog ich einen Tag vor dem Wettkampf von dort aus direkt zu der DM in Mainz und konnte 2:22 und Platz 3 erreichen. Da sagte ich mir: Ich kann es schaffen und einmal bei einem Gro&#223;ereignis dabei sein.<br /> In Essen siegte ich dann 2008 in 2:18. Daraufhin stand mein Ziel fest f&#252;r 2009: unter 2:18 im Fr&#252;hjahr zu laufen und mich f&#252;r die Mannschaft anzubieten, die zur WM im eigenen Land antreten darf.</p><p>Ich bekam die M&#246;glichkeit unter Waldemar Cierpinski zu trainieren und sah dies als gro&#223;e M&#246;glichkeit, unter seiner Anleitung und mit einer Trainingsgruppe um Falk und Martin Beckmann mich weiter zu entwickeln. Ab da begann ein systematisches Training, speziell abgestimmt. Nat&#252;rlich ist das am Anfang was sehr Neues und Gew&#246;hnungsbed&#252;rftiges: Profim&#228;&#223;ig trainieren, zu leben wie ein richtiger Sportler und auch mal auf das Weggehen zu verzichten <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Aber im Fr&#252;hjahr 2009 konnte ich mit einer Punktlandung in D&#252;sseldorf 2:17:27 laufen und mich damit mit dem Team f&#252;r die WM qualifizieren. Das war nat&#252;rlich ein Traum.<br /> Das Training f&#252;r diesen H&#246;hepunkt lief super, bis ich drei Wochen vor dem Start in einem Trainingswettkampf Schmerzen am hinteren Oberschenkel sp&#252;rte. Das Training war daher nahezu gelaufen. Kernspin habe ich keinen gemacht, ich wollte unbedingt starten. Das Rennen war dann eine einzige Qual, bei Kilometer zwei gingen die Schmerzen los, aber was sollte ich machen? Auf der 10km Runde waren so viele tolle Zuschauer, bekannte Gesichter, die f&#252;r mich gekommen waren. Ausstieg war f&#252;r mich im Innersten keine Alternative. Ich startete f&#252;r mein Land, meinen Traum. Ich wollte ins Ziel, egal um welchen Preis. Es war schwer das zu verkraften – in Bestform nichts zeigen zu k&#246;nnen. Die Diagnose danach war eine abgerissene Sehne und ein Bandscheibenvorfall. Drei Monate war an Sport nicht zu denken. Im Dezember konnte ich wieder einsteigen, von da an lief es gut – in Intervallen von f&#252;nf Wochen und immer wieder kleinen Erk&#228;ltungspausen.</p><p>Aber vielleicht ist das ja auch ein gutes Omen, wenn es diesmal nur 99% lief aber daf&#252;r 100% beim H&#246;hepunkt <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> Dazwischen bin ich auch mal als Sebamed-Flasche gelaufen, die ich zuvor beim Berlin Marathon gesehen hatte. Ich dachte, wow das sieht cool aus, da k&#246;nnte ich vielleicht mal einen langen Lauf machen und ein paar Euro verdienen. So kam es dann auch. Ich denke, ich bin drei oder vier Mal in der Flasche Marathon gelaufen. Der schnellste war in 3:01, als ich in Frankfurt einer Freundin zu unter 3:00 verhelfen wollte. Dummerweise war es an diesem Tag extrem windig – es war grauenhaft. Mit einer Platzwunde durch die Reibungen und Schl&#228;ge kam ich ins Ziel. Seither trage ich lieber das Logo auf meinem Trikot <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p><p>Es lohnt sich also, seine Tr&#228;ume manchmal zu verfolgen!<br /> Schade ist, dass unser Teamkollege Falk Cierpinski leider nicht starten kann, auch wenn das jetzt f&#252;r Ihn entt&#228;uschend ist, bin ich sicher, dass er bald mit Bestzeit zur&#252;ckkehren wird. Kopf hoch und weiter <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/08/mein-laufweg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das waren die letzten Hitzl&#228;ufe als Vorbereitung</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/das-waren-die-letzten-hitzlaeufe-als-vorbereitung/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/das-waren-die-letzten-hitzlaeufe-als-vorbereitung/#comments</comments> <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:43:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas Ehmke</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1928</guid> <description><![CDATA[So, ich melde mich auch mal wieder. Nachdem der letzte lange Lauf bei ca. 38°C meinem K&#246;rper doch sehr zugesetzt hat und ich merken musste, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/tehlert-111x175.jpg" alt="" title="Thomas" width="111" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1558" />So, ich melde mich auch mal wieder. Nachdem der letzte lange Lauf bei ca. 38°C meinem K&#246;rper doch sehr zugesetzt hat und ich merken musste, dass ich nach meinen letzten L&#228;ufen zu wenig Regenerationszeit hatte, stand erstmal pausieren mit viel Eisessen auf dem Programm. Und, ich muss sagen,  dass es auch gro&#223;en Spa&#223; gemacht hat. Manchmal sollte ich mir einfach mehr Zeit nehmen f&#252;r solche Auszeiten.<br /> Danach ging das Training aber langsam wieder an, denn Ende dieses Monats – also schon kommendes Wochenende – geht’s dann zum STUNT100, mein dritter 100 Meiler dieses Jahr. Ich gehe zum dritten Mal dort an den Start und ich freue mich schon sehr darauf wieder bei Hansi und seinem tollen Team zu starten.<br /> Genau aus dem Grund war ich letztes Wochenende dann mal wieder auf einem meiner Lieblingstrails auf dem Galgenberg hier um die Ecke.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/hitzlauf1.png" alt="" title="hitzlauf" width="640" height="254" class="alignnone size-full wp-image-1933" />Die Strecke hatte 25km mit knapp &#252;ber 1200 Hm bei 32°C –  war nicht so richtig witzig, aber wer kann schon fast drei Stunden durchgehend lachen <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Naja, es war ein guter Test und mein K&#246;rper hat auch gut mitgespielt. Die Wettervorhersagen lassen n&#228;mlich f&#252;r das Stunt100 Wochenende hohe Temperaturen erahnen. Deswegen ist es doch sehr angenehm schon vorher zu wissen wie der K&#246;rper bei solchen Temperaturen reagiert.</p><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/hitzlauf2-250x214.jpg" alt="" title="hitzlauf2" width="250" height="214" class="alignright size-large wp-image-1930" />Ach ja, hier kommt noch ein Bild von Peter Jansen und mir nach 105km beim RUN2KILL. Es ist gut zu erkennen, dass man auch nach so vielen Kilometern noch Spa&#223; haben kann.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/das-waren-die-letzten-hitzlaeufe-als-vorbereitung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Triathlon Forchheim</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/triathlon-forchheim/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/triathlon-forchheim/#comments</comments> <pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:02:22 +0000</pubDate> <dc:creator>run4miles</dc:creator> <category><![CDATA[Triathlon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1919</guid> <description><![CDATA[Letzten Sonntag war ich beim 5. Rheinstettener (Forchheim) Triathlon am Start. Der Triathlon war auf nur 40 Starter begrenzt. Die Strecken, die zu bew&#228;ltigen waren, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/benjamin-95x175.jpg" alt="" title="benjamin" width="95" height="175" class="alignleft size-medium wp-image-1580" />Letzten Sonntag war ich beim 5. Rheinstettener (Forchheim) Triathlon am Start. Der Triathlon war auf nur 40 Starter begrenzt. Die Strecken, die zu bew&#228;ltigen waren, sahen wie folgt aus: Schwimmen 300m (Schwimmbad), dann 14 km auf dem Rad und 4 km Laufen. Mein Ziel sollte es sein, unter 48 Minuten ins Ziel zu kommen. Ich fuhr also um 09:30 Uhr zur Wettkampfbesprechung. Hier wurden grundlegende Sachen zur Sicherheit erkl&#228;rt, da die Rad- und Laufstrecke nicht abgesperrt worden sind und man h&#246;llisch auf die Passanten, Spazierg&#228;nger oder Walker aufpassen musste. Danach erfolgte die Startnummernausgabe und ich wurde immer nerv&#246;ser.</p><h3>300m Schwimmen</h3><p>Wie gesagt – geschwommen wurde im Hallenbad. F&#252;nf Bahnen waren hierf&#252;r gesperrt. Das Schwimmbad hatte eine L&#228;nge von 25m, das machte also zw&#246;lf Bahnen f&#252;r jeden. Auf jeder Bahn mussten acht Teilnehmer (verdammt eng) schwimmen. Ich hatte das Gl&#252;ck, dass ich mir mit f&#252;nf Frauen und zwei M&#228;nnern die Bahn teilte. Ich schwamm mich also drei Bahnen ein und wartet bis es endlich los ging.</p><p>10 . . . 9 . . . 8 . . . .7. . . .6 . . . 5 . . . .4 ..  . . AHHHH Shit Badem&#252;tze und Brille aufsetzen . . .3 . . . 2. . . . . 1 . . .. .  B&#196;&#196;&#196;&#196;&#196;M</p><p>Die ersten zwei Bahnen schwamm ich relativ z&#252;gig, um den Schl&#228;gereien zu entgehen. Bereits nach der vierten Bahn &#252;berrundete ich meine Bahn-Mitstreiter und musste schauen, wie ich schnellstm&#246;glich vorbei kam. Nach elf Bahnen ‚unterhielt’ ich mich noch kurz mit der Frau, die f&#252;r mich die Bahnen z&#228;hlte (10 Sekunden), ob es wirklich schon die letzte Bahn sei. Danach sprintete ich die letzte Bahn und sprang aus dem Wasser. Ich war tats&#228;chlich First out of Water &#8211; Juhuuu! Es verging eine ganze Weile bis der Zweite aus dem Wasser kam.</p><h3>14 Kilometer auf dem Rad durch den Wald</h3><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Forchheim1-187x250.jpg" alt="" title="Forchheim Triathlon" width="187" height="250" class="alignright size-large wp-image-1920" />Als ich auf’s Rad sprang, kam der zweite Schwimmer (Vorjahressieger: Ironman Bestzeit von 09:56 Stunden) zum Wechsel. Ich fuhr die ersten 500m bewusst mit einer hohen Trittfrequenz, um das Blut in die Beine zu bekommen. Die Strecke f&#252;hrte komplett in den anliegenden Wald. Etwas 30% der Radstrecke war in einem katastrophalen Zustand. Auf den Teilst&#252;cken, die voll mit Schlagl&#246;chern waren, fuhr ich besonders langsam, um mein Rad nicht zu besch&#228;digen, denn das ist mir wichtiger als eine gute Radzeit <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> So kam es dann auch, dass mich bei Kilometer 8 der Vorjahressieger &#252;berholte. Ich h&#228;tte vom Tempo dranbleiben k&#246;nnen, aber ich habe ihn ziehen lassen. Bereist jetzt war mir klar, dass ich ihn nicht mehr schlagen konnte, da er die 4km im letzten Jahr in 14 Minuten gelaufen ist. Bei Kilometer 10 kamen dann noch zwei andere Teilnehmer an mir vorbei. Aber ab dort begann dann das Teilst&#252;ck mit gutem Asphalt. Ich konnte voll dr&#252;cken und &#252;berholte die zwei wieder und zog davon. Der F&#252;hrende konnte seinen Abstand auch nicht weiter ausbauen, da ich verdammt schnell unterwegs war. Kurz vor dem Wechsel, war auf einmal wieder der vor mir, den ich kurz zuvor &#252;berholt hatte. Wie kann das sein? Richtig, er k&#252;rzte die Strecke ab, indem er eine Abfahrt zu fr&#252;h abgebogen ist. (Ob er es absichtlich gemacht hatte, lasse ich mal dahin gestellt) So fuhren wir als 3er Gruppe in die zweite Wechselzone ein.</p><h3>4 Kilometer Laufen durch den Wald</h3><p><img src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Forchheim2-187x250.jpg" alt="" title="Forchheim2" width="187" height="250" class="alignright size-large wp-image-1921" />Ich war relativ schnell beim Wechsel. Die ersten 100m lief ich allerdings wie auf Eiern. Aber dann bekam ich aber meinen Rhythmus und konnte das Tempo anziehen. Bereits w&#228;hrend dem Wechsel wurde ich von zwei L&#228;ufern &#252;berholt. Der eine hatte ein verdammt hartes Tempo drauf. Den anderen hielt ich mir immer in Sichtweite (200m) bei Kilometer 3 &#252;berholte mich dann der Sieger der Winterlaufserie. Ich hielt meinen 5. Gesamtplatz bis ins Ziel.</p><h3>Das Fazit</h3><p>Ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Ich wollte unter 48min. bleiben. Dies habe ich mit 46:40 auch geschafft. Die Einzel-Zeiten vom Schwimmen, Rad und Laufen lassen mich zuversichtlich stimmen. Es war zwar nur ein kleiner Wettkampf, aber das zeigt mir, dass ich auch schnell kann, hehe <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Als n&#228;chster Wettkampf steht dann der Ironman 70.3 in Wiesbaden an. Dort will ich auf jeden Fall unter sechs Stunden finishen. Die Radstrecke wird ziemlich hart, aber ich habe auf dem Rad ziemlich gute Beine <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Mein Hauptziel dieses Jahr: Ironman Hawaii r&#252;ckt immer n&#228;her und meine Form steigt auch stetig. Ich freue mich schon auf den 9.10.2010 <img src='http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/triathlon-forchheim/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Westweg &#8211; in 59 Stunden durch den Schwarzwald</title><link>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/westweg-in-59-stunden-durch-den-schwarzwald/</link> <comments>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/westweg-in-59-stunden-durch-den-schwarzwald/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:13:49 +0000</pubDate> <dc:creator>Hauke König</dc:creator> <category><![CDATA[Ultramarathon]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.frubiase.de/blog/?p=1638</guid> <description><![CDATA[Ich hab&#8217;s gemacht. 248 Kilometer, weit mehr als 7000 positive H&#246;henmeter. Ein sch&#246;ner Lauf, ein harter Lauf, ein schrecklicher Lauf, ein wunderbarer Lauf. Manchmal gibt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1481" title="Hauke K&#246;nig" src="http://bimedia.bitdesign-media.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/haukekoenig-175x142.jpg" alt="" width="175" height="142" />Ich hab&#8217;s gemacht. 248 Kilometer, weit mehr als 7000 positive H&#246;henmeter. Ein sch&#246;ner Lauf, ein harter Lauf, ein schrecklicher Lauf, ein wunderbarer Lauf. Manchmal gibt es halt alles auf einmal. Bald kommt mein ausf&#252;hrlicher und bebilderter Bericht.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.frubiase.de/blog/2010/07/westweg-in-59-stunden-durch-den-schwarzwald/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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