Der frubiase® SPORT blog

27. Dezember 2011
von Matt Root

Hallo Sportgemeinde,

ich überlege derzeit mir einen festen Trainingsplan zu gestalten, um gut und in Form in das nächste Jahr zu starten Doch das ist gar nicht so einfach wie es scheint. Aber in den nächsten Wochen werde ich das auf die Beine stellen, sodass bis zum neuen Jahr alles steht und die guten Vorsätze für das neue Jahr aufgestellt werden können.

Außerdem plane und organisiere ich gerade auch schon die Rennen und Veranstaltungen für das neue Jahr, Denn die meisten Events, die etwas größer sind, wie die Zillteral Bike Challenge oder der Black Forst Ultra Bike Marathon sind heißbegehrt und schnell ausgebucht, sodass man rechtzeitig schauen muss wo man als Team starten kann. Auch ist nicht immer ganz einfach sich zu entscheiden an welchen Events man teilnehmen will, denn man hat auch so noch einiges am Hut, wie zum Beispiel studieren, arbeiten oder trainieren :-)

 Vielleicht hat der ein oder andere ja noch ein paar gute Tipps, die er hier weitergeben kann, so dass ich und auch die anderen Leser hier auf dem Blog  gut trainiert in den Frühling kommen und die beste Vorbereitung haben :-) Ich bin jedenfalls offen für Geheimtipps :-)

Ich wünsche allen noch schöne Weihnachtsurlaubstage in der Hoffnung, dass diese nicht ganz so kalorienreich werden und ein gutes neues und erfolgreiches Jahr 2012.

greaz Matt

ride on – Kette rechts - 

 

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24. Dezember 2011
von frubiaseSPORT

Merry Christmas und einen guten Rutsch wünscht frubiase SPORT

Die Adventszeit  ist wie im Fluge vergangen und plötzlich ist Weihnachten. frubiase SPORT kann auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Highlights zurückblicken – wie zum  Beispiel den Knastmarathon in der JVA Darmstadt und natürlich die gefinishte Transgermany von Hauke im Sommer. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Blogger, Experten und Leser für die spannenden Beiträge und die tatkräftige Unterstützung.

frubiase SPORT wünscht Euch erholsame Stunden mit Euren Lieben während der Weihnachtsfeiertage. Für 2012 wünschen wir für alle gesteckten (sportlichen) Ziele viel Durchhaltevermögen und Power. Wir sind schon gespannt auf alle News über neue Projekte und Trainingsvorhaben von Euch.

Merry X-Mas

Euer frubiase SPORT Team

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22. Dezember 2011
von Uwe S.

Knastmarathon – der zweite

Hi und herzlich willkommen zum nächsten Versuch!

So schnell sind also fast sechs Monate vergangen – und endlich geht es wieder los mit dem nächsten Vorbereitungsprojekt zum Knastmarathon in der JVA. Und ich habe mich ehrlich gesagt ziemlich danach gesehnt, da die letzten Monate für mich persönlich doch mehr oder minder eine ziemliche Durststrecke waren. Schließlich sind die Hofrunden mit ca. 300 Meter Länge und reichlich „Wanderverkehr“ darauf zum Laufen zwar geeignet aber nicht gerade optimal und Crosstrainer und Stepper sind hin und wieder nettes Trainingsequipment (leider gelegentlich kaputt → kleiner Aufruf an alle: Wer Geräte übrig hat, kann uns für lange Zeit viel Freude bereiten mit einer Spende an die JVA Darmstadt respektive den SV Kiefer Darmstadt!! Danke im Voraus von den Bewohnern!) aber Training im Freien können sie natürlich nicht ersetzen! ☺…

Immerhin habe ich die vergangenen Monate ein wenig genutzt und meine persönlichen Sportziele ganz gut erfüllt: Den Halbmarathon beim Sportfest habe ich in 1:51 h absolviert und die 10 km in 48 Minuten runtergerissen. Damit bin ich sehr zufrieden im Moment und habe mir selbst den Beweis erbracht, dass ich wohl ’nen Marathon im Bereich von 3:30 – 3:45 h laufen kann. Das ist mein nächstes großes Ziel! Und mit Training und etwas Willen werde ich das auch schaffen! Das ist doch ’ne nette Aufgabe für die nächsten sechs Monate im Projekt, oder?

So – und jetzt werden wir mal schauen, wie’s wieder laufen wird für alle Beteiligten …

Allen Lesern & Beteiligten viel Erfolg für die nächsten Monate – und wir sehen uns an der Ziellinie im Mai 2012 …

Liebe Grüße

Uwe

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16. Dezember 2011
von frubiaseSPORT

Der Countdown läuft: Der frubiase® SPORT Knastmarathon geht in die vierte Runde.

Auf die Plätze, fertig… die Zeit läuft. Seit Mitte November trainieren rund 30 Häftlinge der JVA Darmstadt auf ein gemeinsames Ziel, den frubiase® SPORT Knastmarathon. Insgesamt sechs Monate dauert die Vorbereitungsphase, in der die Marathonaspiranten fünf Mal wöchentlich trainieren. Am 20. Mai fällt der Startschuss. Bereits zum vierten Mal unterstützt frubiase® SPORT das außergewöhnliche Laufprojekt. Für die Insassen ist der Knastmarathon der krönende Abschluss einer  Resozialisierungsmaßnahme, auf den Sie sich lange vorbereiten. Denn für sie stehen beim Knastmarathon nicht Bestzeiten im Vordergrund, sondern viel mehr geht es darum, selbstdiszipliniert auf ein Ziel hinzuarbeiten – und diese Fähigkeit auch für  die Zeit nach dem Knast mitzunehmen. Das Laufprojekt soll den Insassen helfen, nach der Haft ein straffreies Leben außerhalb der Knastmauern zu führen. Bei der Marathonvorbereitung stehen den Projektteilnehmern zwei externe Lauftrainer zur Seite. Dieter Bremer und Thomas Ahrend unterstützen die Insassen mit Lauftechniktraining, Laufstilanalyse, laufspezifischer Gymnastik und betreuen sie bei Testläufen. Die beim Knastmarathon zu laufenden 24 Runden à 1,758 Kilometer sind eine anspruchsvolle Distanz und fordern den Häftlingen nicht nur körperliche Fitness ab, sondern auch viel Durchhaltevermögen und Willenstärke. Auch das wollen die beiden Betreuer mit den Insassen trainieren.

Hier auf dem frubiase® SPORT Blog werden Teilnehmer des Laufprojekts regelmäßig von ihrem Training berichten. Bis zum Marathontermin am 20.Mai könnt Ihr sie so auf ihrem Trainingsweg  begleiten. Einer von ihnen war bereits letztes Jahr mit dabei, die anderen beiden sind Laufneulinge. Über die Kommentarfunktion könnt Ihr mit den Bloggern in Kontakt treten oder sie mit ganz individuellen Trainingstipps unterstützen. Da der Internetzugang der Insassen allerdings strengen Reglementierungen unterliegt, kann es ein wenig dauern bis sie Euch antworten können. Nichtsdestotrotz freuen sich die Insassen über Eure Unterstützung und Trainingstipps. Auch auf der frubiase® SPORT Facebook Fanpage unter facebook.de/frubiaseSPORT informieren wir Euch regelmäßig über den aktuellen Stand.

Am Tag des Knastmarathons starten die Insassen nicht allein: 150 externe Starter können sich für den frubiase® SPORT Knastmarathon anmelden. Wer diesen außergewöhnlichen Marathon laufen will, sollte sich schnell noch einen Startplatz sichern. Die Anmeldegebühr beträgt 20 Euro.

Wir drücken allen Teilnehmern des Laufprojekts die Daumen!

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14. Dezember 2011
von Thomas Ehmke

KOBOLT 140km – der Rheinsteig!

Am vorletzten Samstag, war der KOBOLT (Koblenz–Bonn; Lauf + Trail). Es wird der Rheinsteig gelaufen; einer der schönsten Fernwanderwege. Der Lauf wird durch verschiedene Firmen unterstützt, unter anderem auch von Raidlight. So das nicht nur die Einladung der Chamonix WG um Andreas Spiekermnann den Ausschlag gegeben hat, dort endlich mal zu starten. Ich starte auf der 140km Distanz, was gleichzeitig mein letzter Ü100km Lauf für 2011 sein wird.
Es gibt zwei Distanzen zur Auswahl 101km oder 140km mit 4460 Höhenmetern. „Die Höhenmeter werden einzeln eingesammelt!“ (Zitat von der Veranstalterseite). Das sollte sich Bewahrheiten, in mehr als einer Hinsicht. Also reise ich eine Woche nach dem KILL50 nach Bonn, um nach einer Nacht bei Tom Eller am nächsten Morgen von Bonn nach Koblenz gefahren zu werden. Das ist ein Service des Veranstalters, so läuft man auf sein Ziel zu. Zumindest theoretisch, denn der Weg ist zwar gut ausgeschildert. ABER irgendwie auch doch nicht! :)

Am Start müssen wir leider mit dem Briefing noch etwas warten und so stehen wir frierend bis zum Start draußen. Dann wird uns noch mal die Wegmarkierung und die Position der VP`s. Ich friere sehr und ziehe meine Fleecejacke über dem Trail-Shirt an, dann wird’s langsam wärmer. Es kommt der Start und wir 24 Läufer starten auf die Strecke. Es dauert glatte 25m dann sind wir alle verkehrt. Das ist nicht die Richtung nach Koblenz sondern genau die entgegengesetzte Richtung. Na gut, das ist schnell korrigiert und im gewohnt zügigem Tempo geht es auf die ersten Trails. Die Orientierung ist noch einfach, aber die ersten Läufer laufen schon ein paar Meter extra. Mein Körper sträubt sich leider gegen das Laufen und ich friere und komme nur schwer in Gang.
Kurz vor der ersten VP überlege ich, ob nicht ein DNF pro Jahr okay ist. Andreas schaut mich beim verpflegen skeptisch an. Ich sage ihm, das läge am KILL50, würde aber wohl gehen. Nachdem ich alles Warme anhabe und eine Suppe und viel Schoki esse, laufe ich wieder an. Nach ein paar Metern geht’s wieder… Mein Körper hat’s begriffen: Keine Chance der Typ hört nicht auf. Ich komme in meinen Rhythmus muss aber feststellen, dass ich das Ding alleine laufen muss. Denn ich kann mich heute einfach nicht auf andere einstellen.
Ich hole immer wieder ein paar Läufer ein und lasse mich dann an Bergen wieder zurückfallen. In dem Ort Sayn finde ich es so schön, dass ich ihn mir durch einen Verlaufer noch mal genauer anschaue. Kurz bevor ich aufgrund der Dunkelheit nichts mehr sehen kann, halte ich an und hole die Stirnlampe raus. Beim Einschalten passiert nichts! Sie hat wohl einen Wackelkontakt! Das auf einem Lauf, wo gerade die Orientierung eine echte Herausforderung ist, selbst im Hellen. Ich bekomme sie aber wieder hin. Jetzt nur nicht anfassen, damit sie anbleibt.
Zu diesem Zeitpunkt stelle ich fest, dass ich schon gar nicht mehr auf der Strecke bin. Das macht schon mal die ersten zwei zusätzlichen Kilometer – was soll`s ist egal.

Ich hole zwei andere Läufer ein, von denen ich eigentlich dachte, dass ich sie bereits überholt hatte. Da diese nur Walken können, laufe ich wieder vorraus. Im nächsten Ort passiert mir wieder ein Orientierungsfehler: Ich laufe rechts auf der Straße raus aus dem Ort. Gleiche Spiel: Es kommen keine Schilder mehr, also laufe ich zurück. Das macht etwas vier Kilometer extra. Jetzt sehe ich wieder die anderen beiden Läufer. Wir lachen und sind uns einig: eigentlich laufen wir zusammen. Dann ein paar Kilometer weiter kommt eine Kuhweide. Das Schild sagt nach rechts, Spuren im Gras kann ich nicht sehen. So laufe ich so weit über die Wiese kreuz und quer bis die Kühe Autogramme wollen.

So ist das halt wenn man ohne GPS und Karte läuft. An der nächsten VP sitzen wir wieder alle zusammen und essen Suppe. Der Helfer sagt mir, dass ich schnell wäre, trotz Verlaufer. Ich habe fünf Stunden allein für die letzten 25 Kilometer gebraucht. Na der hat Humor! Okay aber weiter geht’s. Es geht durch Weinberge und über tolle Trails, durch Ortschaften und plötzlich stehe ich etwas dehydriert vor dem dritten VP. Meine Vorräte sind schon seit über einer halben Stunde leer. Ich verpflege mich und werde betüddelt. Einfach toll die Helfer und das Angebot an Essen ebenfalls. Weil es im Wind kalt wird, laufe ich weiter. 15 Kilometer später dimmt sich meine Stirnlampe das erste Mal. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Batterien bald leer sind, eigentlich zwei Nächte zu früh. Die Wechselbatterien sind im Dropbag. Dieser liegt aber 15 Kilometer hinter mir. Aber ich habe noch die Möglichkeit das Handy zu nehmen und eine Taschenlampen-App herunterzuladen. Also Vollgas geben ich Vollgas um die Distanz zum nächsten VP zu verringern.

Zum Glück laufe ich auf Michael Esser und seine Laufpartner auf und sie leihen mir ihre zweite Stirnlampe. Toll, jetzt kann ich wieder schneller laufen. Ich komme weiterhin gut voran und die Trails machen einfach super Spaß. Am VP 4 angekommen, mache ich länger Pause und es beginnt zu dämmern. Jetzt geht’s auf die letzte Etappe. Rauf zum Drachenfels, einmal rum und dann zurück nach Bonn. Zumindest sollte es so sein. Stattdessen stehe ich aber auf dem Drachenfels und finde mal wieder den Weg nicht. Aber auch egal, wenn ich schon oben bin, dann mache ich gleich ein paar Fotos und stelle sie online. Die Sonne geht auf und inklusive ein Verlaufer komme ich gut voran. Frühstück gibt es unter dem Petersberg auf einer Parkbank. So komme ich dann doch noch unter 24 Stunden mit geschätzten 160km ins Ziel. Ich habe nur selten soviel Spaß gehabt auf einem Lauf… eine so tolle Strecke!

Hab auch gefragt, ob ich wieder zurücklaufen darf und mich jemand dann wieder aus Koblenz abholt. Wollte aber keiner! :) Denn Lauf kann ich nur empfehlen… aber Vorsicht am Rhein ist es nicht flach! Und Trails gibt’s da… der Hammer!

Ich denke ich schreib sicher noch einen zweiten Bericht:-) Denn es fehlt noch so viel! Zum Beispiel, dass Michael Esser von einem Reh angegriffen wurde…

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